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FDP in Neuenkirchen-Vörden feiert ihren 25. Geburtstag
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Autor: Sigrid Schüler-Juckenack 30. August 2011 19:11 Uhr  Mehr Artikel von diesem Autor

Lob von der Konkurrenz

FDP in Neuenkirchen-Vörden feiert ihren 25. Geburtstag

Neuenkirchen-Vörden. Eine kleine Partei, die sich aber seit ihrer Gründung 1985 in ihrer Gemeinde Gehör verschafft hat und das Gemeindeleben mitgestalten konnte: Der FDP-Ortsverband Neuenkirchen-Vörden feierte sein 25-jähriges Jubiläum im Gasthof Wellmann in Vörden.

 
Katja Suding wurde vom Vorsitzenden Rainer Oesting als Ehrengast begrüßt. Foto: Sigrid Schüler-Juckenack  Vergrößern

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Katja Suding, aus Vechta stammende FDP-Fraktionsvorsitzende der Hamburger Bürgerschaft, war als Ehrengast geladen. Sie erklärte, dass der Landkreis Vechta mit seiner wirtschaftlichen Stärke einen guten Ruf genieße, auch in Hamburg. Trotz Krisen habe die schwarz-gelbe Politik auf Bundesebene auch Erfolge aufzuweisen, und die gelte es jetzt im Wahlkampf auf Kommunalebene im Gespräch mit den Bürgern zu kommunizieren.

Der Vorsitzende Rainer Oesting hielt einen Rückblick auf das vergangene Vierteljahrhundert. Vor der Gründung des FDP-Ortsverbandes sei mit der Aufteilung der politischen Kräfte in eine CDU-Mehrheit und eine SPD-Minderheit die Welt „in Ordnung“ gewesen. Im Dezember 1985 seien die geordneten Strukturen durch die Gründung des FDP-Ortsverbandes Vörden aufgelockert worden. Die Gründungsmitglieder Friedel Schrader als erster Vorsitzender sowie Paul Klein als sein Stellvertreter und Helmut Pohlmann als Geschäftsführer hätten die FDP Vörden im Folgejahr sehr erfolgreich in den Wahlkampf geführt. Immerhin seien es 580 Stimmen gewesen, die man aus der Gemeinde bekommen habe. „Die FDP war in Neuenkirchen-Vörden angekommen“, so Oesting. Von den politischen Mitstreitern der anderen Parteien sei man vier Jahre später wahrgenommen worden, erklärte Oesting augenzwinkernd. Da sei nämlich die FDP von der CDU-Fraktion attackiert worden. „Da können wir ja nicht so viel falsch gemacht haben.“

Nach dem guten Start in der Gemeindepolitik habe man das Ergebnis der folgenden Kommunalwahl noch steigern können. Zudem habe die FDP auch einen erheblichen Mitgliederzuwachs verzeichnen können. Allerdings sei dann doch der politische Alltag eingekehrt, einige Mitglieder seien in den folgenden Jahren auch wieder aus der Partei ausgetreten. Bis 1995 sei Friedel Schrader für die FDP im Gemeinderat gewesen, danach habe Benno Lindemann die Partei in der Kommunalpolitik vertreten. Seit 1997 sei Willi Buschemöhle im Gemeinderat. Stolz könne der Ortsverband darauf sein, seit 2006 mit Kai Möller ein zweites Mitglied im Gemeinderat zu haben und somit zum ersten Mal in ihrer Geschichte eine Fraktion zu bilden. Seit 2008 sei die FDP ein gemeindeübergreifender Ortsverband, in dem sich Oesting nach eigenen Worten als Vorsitzender wohlfühlt.

Zur Feier waren zahlreiche Gäste gekommen. Ansgar Brockmann sprach stellvertretend für den Bürgermeister ein Grußwort, in dem er die Arbeit der FDP-Ratsmitglieder, die in bester liberaler Tradition erfolge, würdigte. Der FDP-Bundestagsabgeordnete Hans-Michael Goldmann und der FDP-Kreisvorsitzende Paul Lübbe gratulierten zum Jubiläum. Beide machten deutlich, wie sehr sie nicht nur die politische Arbeit, sondern auch Freundschaften mit den FDP-Politikern der Südkreisgemeinde verbinden. Hermann Schütte gratulierte im Namen der SPD-Fraktion des Ortes. Er schätze die Arbeit der Kollegen, die zum Wohl der Bürger erfolge. Der stellvertretende Landrat Friedhelm Biestmann bekannte: „Ich bin dichter an der FDP, als mancher glaubt“, und würdigte das gute Verhältnis der CDU und der FDP in der Gemeinde.

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