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Regen und Matsch gehören beim „Hütte rockt“-Festival mittlerweile dazu
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Regen und Matsch gehören beim „Hütte rockt“-Festival mittlerweile dazu
Regen und Matsch gehören beim „Hütte rockt“-Festival mittlerweile dazu
Georgsmarienhütte. Man kann natürlich über das Wetter beim „Hütte rockt“-Festival schimpfen. Aber mal ehrlich, irgendwie gehören Regen und Matsch für echte Rocker einfach dazu. Zum fünften Mal machte man an der Bielefelder Straße das Beste aus den nassen Gegebenheiten. Jeweils 1500 Besucher waren am Freitag und Samstag dabei, als Rock-Größen wie Torfrock, Livingston und die H-Blockx die Hüttenstadt zum Mekka der Festival-Fans machten. Der Harderberg vibrierte.
„Noch nie waren so viele Leute schon einen Tag vorher da“, freute sich Marius Kleinheider am Freitag kurz vor Festival-Beginn. 200 Rocker auf dem angrenzenden Zeltplatz, 30 Grad, strahlend blauer Himmel – der Vorsitzende des Trägervereins hatte allen Grund, optimistisch zu sein. Vielleicht würde es ja in diesem Jahr mal klappen, das mit dem herrlichen Wetter. Doch schon beim Auftritt der zweiten Band des Tages, den Georgsmarienhüttern von „Xaja“, verdunkelte sich der Himmel.
Der Besucheransturm war nachmittags noch überschaubar, das änderte sich aber spätestens beim Auftritt der Kult-Band „Torfrock“. Die vierköpfige Truppe um Sänger Klaus Büchner brachte die Menge zum Toben. „Ein super Auftritt, die Leute hier sind wahnsinnig feierfreudig“, so Gitarrist Raymond Voß. Am lautesten wurde es im Publikum natürlich beim Hit „Beinhart“, den die Nordlichter zum Abschluss spielten. Der Regen hinterließ Spuren. Das Schlammloch vor der Bühne nutzten hartgesottene Fans für ein ausgiebiges Matsch-Bad. Soll ja gut für die Haut sein.
Nach Auftritten von „Gunslinger“, „The Skatoons“ und „Templeton Pek“ folgte der Höhepunkt des Wochenendes: die „H-Blockx“ stürmten die Bühne. Das Publikum bewies Textsicherheit und grölte Hits wie „Move“, „Little Girl“ und „Ring of Fire“ lauthals mit. „Wir sind dafür bekannt, dass wir das Wetter ändern können“, so Sänger Henning Wehland zum pausierenden Regen.
Was bleibt? Glückliche Festival-Besucher, eine matschige Wiese und ein einigermaßen zufriedenes „Hütte rockt“-Team, das sich mehr Fans gewünscht hätte. „Wir müssen jetzt erst nachrechnen, ob wir ein Minus gemacht haben“, so Kleinheider.
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