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Papenburg: Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann will Förderantrag des Zentrums für Generationen unterstützen
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Papenburg: Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann will Förderantrag des Zentrums für Generationen unterstützen
Papenburg: Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann will Förderantrag des Zentrums für Generationen unterstützen
Papenburg. „Es wird eine Herausforderung, aber ich werde Sie unterstützen, weil ich an Ihr Haus glaube.“ Das hat die Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann gesagt, als sie am Dienstag den 28-seitigen Förderantrag des Zentrums für Generationen in Papenburg annahm.
Hintergrund: Vor fünf Jahren hat die damalige niedersächsische Sozialministerin Ursula von der Leyen (CDU) ein Förderprogramm für Mehrgenerationenhäuser (MGH) aufgelegt. Später, als von der Leyen Bundessozialministerin wurde, wurden auch die MGH durch den Bund gefördert. Diese Förderung läuft Ende des Jahres aus. Weil aber viele MGH so gute Arbeit leisten, soll ein Haus pro Landkreis durch eines neues Programm weiter gefördert werden. Die MGH mussten sich für eine weitere Förderung bewerben. Dabei durften aber auch Häuser Anträge einreichen, die bislang keine solche Förderung erhalten haben, so wie das Zentrum für Generationen (ZFG) in Papenburg.
Connemann machte bei ihrem Besuch im ZFG keinen Hehl daraus, dass es für die Einrichtung nicht leicht wird, eine Förderung zu erhalten: „Sie stehen in einem starken Wettbewerb. Die anderen Häuser machen auch gute Arbeit, und sie hatten drei Jahre mehr Zeit“, wies sie darauf hin, dass das ZFG erst seit 2009 besteht. Dennoch sagte sie ihre Unterstützung zu. „Ich werde Ihren Antrag befürworten, weil ich glaube, dass das Geld in Ihren Händen und in ihrem Haus gut aufgehoben ist“, betonte sie. Im Vorfeld hatten ZFG-Koordinatorin Andrea Helmer und Dr. Thomas Südbeck, Leiter der Historisch-Ökologischen Bildungsstätte (HÖB), zu der das ZFG gehört, der Bundestagsabgeordneten das Haus, seine Angebote und seine Ehrenamtlichen vorgestellt: zum Beispiel den Rentner Hermann Stahl, der seit anderthalb Jahren in Papenburg lebt und in der ehrenamtlichen Mitarbeit im ZFG eine zweite Heimat gefunden hat.
HÖB-Vorsitzende Ursula Mersmann wies darauf hin, dass der Landkreis Emsland erheblich größer sei als die meisten anderen Landkreise, daher seien auch mehr MGH nötig. Vor einigen Wochen hatte sie sich mit Andrea Helmer in Leer bei einem Vortrag von Dr. Hermann Kues über die Förderkriterien von MGH informiert: „Wir erfüllen alle Kriterien, außerdem wird hier so tolle Arbeit geleistet. Wir hoffen daher, dass unser Antrag genehmigt wird.“
Jan Peter Bechtluft, Bürgermeister der Stadt Papenburg, wies auf die exponierte Lage des ZFG hin: „Auf engstem Raum sind hier Schulen, Kirchengemeinde und die HÖB. Das Zentrum für Generationen ergänzt das Angebot, weil es die Angebote zusammenführt.“ In den zwei Jahren, in denen es das ZFG gebe, sei schon viel passiert, aber eine solche Einrichtung müsse erst wachsen, fügte er hinzu.
Im Fall eines positiven Bescheides würde das ZFG drei Jahre lang pro Jahr 30000 Euro vom Bund und jeweils 5000 Euro von der Landesregierung und der Stadt Papenburg erhalten, so Connemann.
Mit einer Entscheidung könnten die Verantwortlichen noch in diesem Jahr rechnen. Mersmann: „Wir sind zuversichtlich.“
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