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Krone: Das Boot in Sachen Massentierhaltung in Lingen ist voll
Lingen. 1451 Unterschriften von besorgten Bürgern aus Clusorth-Bramhar und Bawinkel, die sich gegen eine geplante Sonderbaufläche „Gewerbliche Tierhaltungsanlagen“ auf der Grenze zwischen den Gemeinden wenden (wir berichteten), wurden am Freitag von Bürgern aus dem Lingener Ortsteil und der Nachbargemeinde an den Lingener Oberbürgermeister Dieter Krone übergeben.
„Wir als Stadt Lingen kennen Ihr Anliegen und werden dafür Sorge tragen, dass dieses geplante Sondergebiet so eingerichtet wird, dass es auch für Sie verträglich ist“, versprach der Oberbürgermeister gleich zu Beginn des rund einstündigen Gesprächs im Rathaus.
Gleichzeitig machte Krone aber auch unmissverständlich klar, dass es zwingend einer Steuerung bedürfe, um den ungebremsten Genehmigungsverfahren für Mastställe endlich Herr zu werden.
„Ich will das einmal an dieser Stelle ganz deutlich sagen. Das Boot in Sachen Massentierhaltung ist voll. Jede weitere Genehmigung für eine solche Tierfabrik kann das Boot zum Kentern bringen“, betonte Krone.
Deshalb werde die Stadt möglichen Großinvestoren, die sich auf Kosten der Bürger durch diese Massentierhaltungsanlagen bereichern wollten, einen Riegel vorschieben.ge Daneben betonte der Oberbürgermeister sinngemäß, dass es bei dieser Aussage kein Wenn und Aber geben werde.
Um den Bürgern aus Clusorth und Bawinkel zu erläutern, wie ernst die Stadt diese Angelegenheit nehme, berichtete Krone weiter, dass es Anfang der Woche auch eine Sitzung der Fraktionsvorsitzenden in der Sache gegeben habe mit dem Ergebnis, dass zwischen den Kommunen unbedingt eine für alle verträgliche Lösung gefunden werden müsse. Dazu werde es in der kommenden Woche auch ein Gespräch mit dem Lengericher Samtgemeindebürgermeister Matthias Lühn und dem Bawinkeler Ortsbürgermeister Adolf Böcker geben.
Deutlich machte der Oberbürgermeister zudem, dass das geplante „Aus“ für Tierfabriken nichts mit der Entwicklung der heimischen Landwirte zu tun habe. „Natürlich sollen unsere Bauern die Möglichkeit haben, sich weiterzuentwickeln – aber nicht mögliche Großinvestoren.“
„Wir haben als Stadt die gemeinschaftliche Verpflichtung und die gesellschaftliche Verantwortung, dafür zu sorgen, dass sich die Stadt- und Ortsteile weiterentwickeln können, Natur und Landschaft geschont werden und auch ein Wohnen und Leben in der Fläche möglich ist“, betonte Krone.
Seitens der Bürger machte Heinz Gebbeken darauf aufmerksam, dass man die rund 4,4 Hektar große Fläche auf der Grenze zwischen Clusorth-Bramhar und Bawinkel nach wie vor für eine Massentierhaltung als völlig ungeeignet erachte.
Zufriedener zeigten sich die Bürger über die Zusicherung des OB, dass, wenn es überhaupt eine Flächenvergabe gebe (es gibt noch keinen Antragsteller), diese an sehr strenge Vertragskriterien geknüpft sei. Zudem seien die ausgewiesenen Flächen nicht billig. Jeder Investor werde prüfen, ob ein Bau überhaupt wirtschaftlich möglich sei.
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Die Liste ist lang, die gegen Tierfabriken spricht!
Insbesondere sollten sich die Menschen fragen, ob sie es ethisch vertreten können, Tiere in kürzester Zeit wie Ballons aufzupumpen, so dass ihre Beine das Gewicht nicht mehr tragen können, ihnen betäubungslos die empfindlichen Schnäbel abzuschneiden und sie die sechs kurzen Wochen ihres qualvollen Lebens unter Schmerzen dicht gedrängt in dunklen sticken Ställen einzusperren, bis sie milliardenfach im Akkord geschlachtet werden!
Wir haben hierzulande ÜBERPRODUKTION, hier wird nur das Brustfleisch gegessen, exportiert werden "minderwertige" Hähnchenteile, die hier nicht gewünscht werden. In Schwellenländern werden mit dem BILLIGexportfleisch die Existenzen zerstört! Außerdem gilt für unser "Vieh" KEIN Gesetz!
Außer "Mindestanforderungen" und die sind lächerlich!
WIR WOLLEN KEINE TIERFABRIKEN MEHR!!!
www.gegen-massentierhaltung.de