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Jürgen Krallmann ist neuer Rektor im Marstall Clemenswerth
sögel. Zum neuen geistlichen Rektor der Jugendbildungsstätte Marstall Clemenswerth ist Kaplan Jürgen Krallmann ernannt worden. Dazu wünschten Sögels Bürgermeister Heiner Wellenbrock, Erster Kreisrat Reinhard Winter, Diözesanjugendamtsleiter Bruno Krenzel sowie zahlreiche Gäste dem Kaplan „viele gute Begegnungen“.
Heiner Wellenbrock ermutigte Jürgen Krallmann, die gute Zusammenarbeit zwischen der Jugendbildungsstätte, Kirchengemeinde und Kommune auch in Zukunft mit viel Begeisterung zu betreiben.
Pfeiffer-Studie
Nicht zuletzt vor dem Hintergrund der jüngsten Pfeiffer-Studie sei der Marstall für Reinhart Winter „ein Pfund, mit dem man wuchern kann“. Insbesondere der geistliche Rektor stehe dabei für eine christliche Ausrichtung, die wesentlich zur positiven Beurteilung der Situation junger Menschen im Landkreis Emsland beitrage. Auch deswegen dürfe der Rektor diesmal ruhig etwas länger im Haus bleiben, so Winter.
Bildung und Begegnung
Für Bruno Krenzel ist die Aufgabe des Rektors im Marstall zunächst das Amt der Einheit, das Unterschiedlichkeiten aushalte und miteinander verbinden solle. Der Marstall sei aber nicht nur ein Ort der Bildung und Begegnung für junge Menschen, sondern eben auch für die Mitarbeiter und den Rektor selbst, „was dann eben auch mal dazu führen kann, dass diese Leute dann irgendwann, wie beim Vorgänger Michael Franke, in Osnabrück gebraucht würden“, so der Diözesanjugendamtsleiter.
Dechant Alfons Thörner betonte in seiner Predigt die Fähigkeit, jungen Menschen Vorbild für einen Glauben zu sein, und verglich die Begegnung zwischen Jesus und der Kanaanäerin mit Liedern der von Krallmann sehr geschätzten Sängerin Helene Fischer, wenn sie singt: „Lass mich in Dein Herz“ und Jesus antworte: „Du hast mein Herz berührt.“
Auch für den Leiter des Marstalls, Michael Strodt, ist die Begegnung zwischen Jesus und der Kanaanäerin eine der provokantesten Szenen des Evangeliums. Sie stehe, genau wie der geistliche Rektor, für einen Glauben, der Grenzen überwinde und den Sinn für die alternativen Möglichkeiten des Lebens wecke. Er sei bereit zu erzählen, was ihn hält und trägt, ohne anderen seine Überzeugungen aufzudrängen, der von dem einen wahren Gott rede, ohne von der Wahrheit der anderen Weltanschauungen und Religionen zu schweigen, der einlade, so zusammenzuleben, dass es möglich wird, ohne Angst verschieden zu sein.
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