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Tippspiel
Bilder der AI-Ausstellung in Papenburg sprechen laut und deutlich
Papenburg. Die Kunstausstellung „ACUSAMOS – Wir klagen an“ ist gestern in der Galerie Forum Alte Werft in Papenburg offiziell eröffnet worden. Anlässlich des 50-jährigen Bestehens von Amnesty International (ai) wurde sie von der Ortsgruppe Papenburg in die Fehnstadt geholt.
Die Ausstellung „ACUSAMOS“ umfasst Werke der bolivianischen Künstlergruppe „Apacheta“. Passend hierzu bot das „Duo Contraviento“ bei der Eröffnung lateinamerikanische Lieder dar und stimmte so auf die Werke ein. Diese seien alle innerhalb des letzten Jahres extra für ai entstanden, berichtete die Organisatorin der Ausstellung, Beate Löwe-Navarro von der ai-Gruppe Bremen. „Die zehn Künstler von „Apacheta“ wollen sich mit ihren Werken für die Menschenrechte einsetzen“, so Löwe-Navarro. Dabei halte die Gruppe aus La Paz Werte wie Demokratie hoch. „So große Bilder wie die hier ausgestellten entstehen in der Künstlergruppe immer in Teamarbeit, sowohl in Planung als auch in Durchführung“, berichtete Löwe-Navarro.
Ziel der Ausstellung ist es nach Angaben der ai-Ortsgruppe Papenburg, auf die Menschenrechtsverletzungen in der Welt aufmerksam zu machen. Papenburgs Bürgermeister Jan Peter Bechtluft sah diesen Auftrag erfüllt: „Die ausgestellten Bilder sprechen für sich – und sie sprechen laut und deutlich.“ Er richtete den Appell an die Ortsgruppe: „Bleiben Sie ein Anwalt der Menschenrechte.“
Gerold Siemer, Sprecher der ai-Ortsgruppe, dankte der Stadt und dem Kulturkreis für die Unterstützung bei der Ausstellung, die bereits die zweite dieser Art in der Galerie Forum Alte Werft sei. Gleichzeitig rief er dazu auf, weiterhin die Unterschriftenaktionen von Amnesty International gegen Menschenrechtsverletzungen zu unterstützen. Die Möglichkeit, auf einer der Aktionslisten zu unterschreiben, bestehe auch bei einem Besuch der Ausstellung. Diese ist noch bis zum 25. September dienstags bis donnerstags von 15 bis 17 Uhr sowie sonntags von 14 bis 17 Uhr zu sehen.
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