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Kaum begonnen, schon der erste Weltrekord
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Autor: Horst Troiza 12. August 2011 18:00 Uhr  Mehr Artikel von diesem Autor

Ghia-Treffen in Georgsmarienhütte

Kaum begonnen, schon der erste Weltrekord

Georgsmarienhütte. Der erste Weltrekord des Karmann-Ghia-Treffens wurde bereits am Freitagvormittag aufgestellt, als 114 Fahrzeuge des Typs 34 in Reih und Glied auf Potthoffs Feld standen. „So viele hat’s noch nie gegeben“, schwärmten die Veranstalter, aber im Laufe des Tages trafen noch weitere ein. Insgesamt werden 500 Karossen aus ganz Europa erwartet, die einst am Band in der Karmann-Schmiede in Osnabrück gefertigt wurden.

 
Selbst im Regen: Vom großen Karmann-Ghia-Modell Typ 34 geht eine Faszination aus. Auf Potthoffs Feld in Georgsmarienhütte-Oesede parken an diesem Wochenende Hunderte Wagen.Foto: Hermann Pentermann  Vergrößern

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Sonst dreht sich das Riesenrad auf Potthoffs Feld, nun sind es für drei Tage Weißwandreifen, die zum Objekt der Begierde werden. Nach den ersten Teilnehmern am Donnerstag traf gestern das Gros der Karmann-Ghia-Fahrer ein. Aus Schottland und vom italienischen Stiefel, aus Frankreich und Tschechien kommen sie angereist, um beim Weltrekord des größten Typ-34-Treffens mitzuwirken. Anlässlich des 50. Geburtstags des „großen Karmann“, wie er im Vergleich zum bekannteren Typ 14 genannt wird, sollen mindestens 130 Sportcoupés in der Hüttenstadt versammelt sein.

Heute ab 14 Uhr startet die internationale Ghia-Gemeinde die große Jubiläumsausfahrt. 500 Fahrzeuge werden sich auf den Weg durch Hilter, Bad Rothenfelde, Bad Laer, Bad Iburg und zurück nach Oesede machen. „Zwei Dinge wünschen wir uns dafür: dass die Sonne scheint und dass viele Menschen an den Straßen stehen“, sagt Tobias Ludwig von der Karmann-Ghia-Interessengemeinschaft Südheide, die das Spektakel zusammen mit der IG Lippe und der IG Südbayern veranstaltet.

Die Stadt „GeMaHü“, so ihre liebevolle Abkürzung des Stadtnamens Georgsmarienhüttes, ist dem Fahrerlager bereits von zwei Treffen in der Vergangenheit bekannt. Das habe jedes Mal perfekt geklappt, sodass man unbedingt das Typ-34-Jubiläumstreffen hier veranstalten wollte, erklärt Ludwig.

Er hebt die überaus gute Zusammenarbeit mit Olaf Bick hervor, dem Geschäftsführer des Stadtmarketings in GMHütte. Dass rechtzeitig die Nutzfläche von Potthoffs Feld vergrößert wurde, freut ihn besonders. „Das ist zwar nicht im Hinblick auf das Ghia-Treffen geschehen, passt aber trotzdem sehr gut“, erklärt Bick. So wird es möglich sein, neben der Ghia-Familie auch die Besucher aufzunehmen, für die ein umfangreiches Rahmenprogramm bereitgestellt ist.

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