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Stadt Lingen hält an Planung für Stallanlagen in Clusorth-Bramhar fest
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Stellungnahme zum Unmut in Bawinkel

Stadt Lingen hält an Planung für Stallanlagen in Clusorth-Bramhar fest

Lingen. „Natürlich ist das nicht schön für Bawinkel und diejenigen, die nahe an der geplanten Sonderbaufläche ‚Gewerbliche Tierhaltung‘ wohnen. Aber es ist für uns die einzige Möglichkeit, gewerbliche Tierhaltung so zu steuern, dass damit ein Wildwuchs großer Stallanlagen in den Dörfern und Gemeinden verhindert wird.“ Das betonte gestern Lingens Stadtbaurat Georg Lisiecki in einem Gespräch mit unserer Zeitung.

 
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Wies die Vorwürfe zurück: Lingens Stadtbaurat Georg Lisiecki. Foto: Archiv Sobald der Mais runter ist, wird gepflanzt, um die geplanten Stallanlagen zu verhindern: Darüber sind sich die Anwohner Franz Keuter, Franz Weltring, Heinz Gebbeken, Christoph Klus, Franz Becker und Heiner vor dem Brocke einig (von links). Fotos: Burkhard Müller

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Keine Zweifel

Auf die Frage, ob es aufgrund der misslungenen Erstplanung nun eine neue Analyse des Flächenpotenzials geben müsse, antwortete Lisiecki: „Nein. Ob 4,3 Hektar oder 5,9 Hektar – das spielt für uns keine Rolle. Wir gehen davon aus, dass auf der Sonderbaufläche drei bis sechs Stallanlagen gebaut werden können. Für welche Tiere und in welcher Größe steht bis jetzt ja noch nicht einmal fest.“

Außerdem bestehe kein Zweifel daran, dass auch die Abstände zur Wohnbebauung rechtens seien. „Natürlich ist es für die Anwohner nicht schön, möglicherweise viele Stallanlagen vor die Haustür gesetzt zu bekommen. Auf der anderen Seite müssen sie aber auch damit rechnen, dass jeder Landwirt neue Ställe bauen kann.“

Man habe im Stadtgebiet nicht nach einer Stelle gesucht, wo man seinen Müll abladen könne, „sondern wir haben nach einem Quartier Ausschau gehalten, dass99,5 Prozent der Menschen im Stadtgebiet vor lästigen Gerüchen schützt“. Man sei an der Grenze zu Bawinkel fündig geworden und werden an den Planungen weiter festhalten.


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