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Unrecht angeklagt in der Sprache der Kunst
PAPENBURG. Zum fünfzigjährigen Bestehen von Amnesty International zeigt der Kulturkreis Papenburg eine Auswahl der Werke der bolivianischen Künstlergruppe Apacheta. Die Wanderausstellung ist vom 16. August bis 25. September in Papenburg in der Galerie im Forum Alte Werft zu sehen.
Die Mitglieder der Künstlergruppe Apacheta stammen aus Bolivien, Nicaragua und Peru und sind alle Absolventen der Kunsthochschule La Paz, Bolivien. Sie drücken mit den Werken auch eigene Erfahrungen mit Unrecht und Gewalt aus und zeigen, dass auch in Latein- und Südamerika die Menschenrechtslage Aufmerksamkeit verlangt.
Bei den Werken der Künstlergruppe dient die bildende Kunst als Stimme, mit der gegen jegliche Form von Menschenrechtsverletzungen protestiert wird – ohne Laut, aber bei Weitem nicht sprachlos. Auch Film, Musik, Literatur und Kunst können dazu beitragen, Menschenrechte zu erklären, entsprechende Verstöße anzuprangern, Unaussprechbares darzustellen, gegen Menschenrechtsverletzungen zu mobilisieren und Alternativen aufzuzeigen.
Dadurch wird die Kunst in den Dienst der besonderen Aufgabe gestellt, das öffentliche Bewusstsein für Menschenrechte zu stärken. Genau dies ist ein Aktionsschwerpunkt der Künstlergruppe Apacheta.
Die Ausstellung ist dienstags bis freitags von 15 bis 17 Uhr und sonntags von 14 bis 17 Uhr in der Galerie im Forum Alte Werft geöffnet. Der Eintritt ist frei.
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