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Open Air in Osnabrück: 17000 Besucher feiern beim Stars@NDR2-Festival eine große Party
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Open Air in Osnabrück: 17000 Besucher feiern beim Stars@NDR2-Festival eine große Party
Open Air in Osnabrück: 17000 Besucher feiern beim Stars@NDR2-Festival eine große Party
Osnabrück. Open Air in Osnabrück: Das "Stars@Ndr2-Festival“ hat am Samstag mehr als 17000 Besucher auf das Gelände der ehemaligen Kaserne an der Landwehrstraße gelockt. Erst das Familienfest, dann die Musikshow mit Johannes Oerding, Laith Al-Deen und den Söhnen Mannheims als Höhepunkt: Ein Spektakel dieser Größe hat die Hasestadt länger nicht mehr erlebt - und es verlief laut Polizei auch noch störungsfrei. Lesen Sie hier den Festivaltag in unserem Liveticker nach.
Vom Festival berichteten unsere Reporter Katharina Leuck (leu), Michael Schiffbänker (msb), Malte Schlaack (schl), Benjamin Kraus (bekr) und unsere Fotografen Swaantje und Michael Hehmann (mhe). Im Büro bleiben musste Michael Krechting (mik).
10:57 Uhr: Guten Morgen! Am Tag nach dem Festival zieht auch die Polizei eine erste Bilanz. "Störungsfrei" sei das Festival verlaufen, heißt es in einer am Sonntagmorgen verschickten Mitteilungen.. Die Polizei geht auch von etwa 17000 Besuchern aus. Diese seien vornehmlich mit den eingesetzten Shuttle-Bussen, als Fußgänger oder als Radfahrer zum Veranstaltungsgelände gekommen. Schmonzette am Rande: Vier Besucher mussten durch die Polizei von Bahngleisen entfernt werden. Sie hatten offensichtlich nicht mitbekommen, dass der Eintritt zu dem Open-Air Konzert frei war...00:13: Und damit sagen wir endgültig für heute "Gute Nacht". Morgen, also am Sonntag, gibt's dann noch mehr Informationen und Berichten. Allen, die noch auf dem Weg nach Hause sind, eine gute Heimreise. Und allen, die noch auf Aftershow-Parties oder anderswo feiern: Viel Spaß! (mik)
00:04 Uhr: Bevor wir uns von dieser Stelle in die Nacht verabschieden, hier noch einmal der Hinweis über die vielen, vielen Bilder, die wir bereits online haben:
Galerie 1: Das Familienfest am Nachmittag
Galerie 2: Das Festivalgelände füllt sich
Galerie 3: Der Beginn der Bühnenshow mit den NDR2-Moderatoren
Galerie 4: Johannes Oerding eröffnet das Musikprogramm
Galerie 5: Laith Al-Deen sorgt für Gänsehautstimmung
Galerie 6: Das große Finale mit den Söhnen Mannheims
00:03 Uhr: So, auch die Autofahrer haben es jetzt geschafft.
23:37 Uhr: Nachtrag vom Parkplatz: Für die Autofahrer wird die Abreise zur Geduldsprobe. Im Moment steht alles still. Abwarten, wie lange das dauert. (mik)
23:27 Uhr: Mit dem letzten Tickereintrag vom Festivalgelände verabschieden wir uns dann nach einem sehr schönen Tag und Abend in die Nacht. Das Ende scheint wie schon alles zuvor zu laufen: bestens! Der Busverkehr rollt, die Radfahrer kommen weg, hoffen wir zuletzt, dass das auch gleich für die Autos auf dem Parkplatz und damit uns selbst gilt. Nach über acht Stunden Tickere danken wir für das Interesse und freuen uns auf eine mögliche Neuauflage des Festivals im kommenden Jahr. (schl)
23:16 Uhr: Und das war´s dann auch. Jedenfalls was die Livemusik angeht. Die Söhne Mannheims verabschieden sich von ihren begeisterten Fans - und damit ist das stars@ndr2-Festival zu Ende. In Strömen marschieren die Zuschauer den Ausgängen entgegen, einige feiern vor der Bühne noch weiter oder schauen sich bei der Aftershow-Party in der alten Panzerhalle um. Auch wir werfen gleich noch mal einen schnellen Blick nach draußen, ob das alles so gut klappt wie bisher. (schl)
23:08 Uhr: Die Söhne Mannheims verabschieden sich gerade. Viele Besucher des Festivals haben das bereits getan. Zurzeit fahren alle 20 Minuten acht bis neun Shuttlebusse zurück in die Stadt. (msb)
23:07 Uhr: Und die Abwanderung beginnt: "Ganz ruhig, alle kommen mit", sagt der Ordner am Bus. Noch kommen die Leute gut weg... (bekr)
23:00 Uhr: Während die Söhne Mannheims den letzten Liedern entgegenspielen, machen sie die Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, Rettungs- und Ordnungsdiensten bereit für den großen Abgang, wenn Tausende gleichzeitig das Gelände verlassen. (msb)
22:46 Uhr: Inzwischen hat die Polizei bestätigt, was die anderen Einsatzkräfte angedeutet haben: Auch für sie war es ein wenig aufregender Abend, ein angenehmes Arbeiten also. So sind beispielsweise nur einige Taschendiebstähle gemeldet, und ein Randalierer verlangte nach Aufmerksamkeit. (schl)
22:37 Uhr: Der Song "Iz On" der Söhne könnte glatt das Motto des ganzen Abends sein. Alles ist sowas von "on", dass man bei manchen Damen in der ersten Reihe Angst haben muss, dass sie den Abend nicht überstehen. Vollkommene Extase, Freudentränen, Kreischen, bis die Stimmbänder nachgeben. Bereits im zweiten Song mussten die ersten schwächelnden weiblichen Fans von der Security aus der Menge gezogen werden. Der Anblick von so vielen smoothen Jungs auf einmal war wohl zu viel für sie. Aktuell feiern 17000 Musikfans auf dem Gelände. (leu)
22:26 Uhr: Auf der Bühne rocken die Söhne Mannheims, davor tanzen die Fans und weiter hinten, da haben die Papas ihre Töchter und Söhne auf die Schultern genommen. Jedesmal, wenn Xavier Naidoo "Hände hoch", ruft, dann streckt keiner die Ärme steiler nach oben als die Kleinen da oben auf den Schultern. Die Musik kannten die meisten Kinder bisher nicht. Aber sie hören, dass die Großen vor Begeisterung kreischen - und dann zeigen die Kleinen den Großen mal, wie Kreischen wirklich geht. (msb)
22:20 Uhr: Xavier Naidoo im gewöhnungsbedürftigen Schlafanzug-Schlabberpulli..."Wie ein Teddybär", sagt die hübsche Blonde neben mir. War ja klar: Sie will nur knuddeln... (bekr)
22:07 Uhr: Und da sind sie dann auch. Der Sportreporter würde wohl sagen, die Jungs feiern einen Einstand nach Maß. Mit einem fulminanten Eröffnungssong bringen die Söhne Mannheims die Meute gleich zum Kochen. "Ich dachte, Osnabrück wäre ein verschlafenes Städtchen im mittleren Norden. Was ist denn hier los?", freundet sich Xavier Naidoo gleich mal mit dem Publikum an. Dunkel ist es mittlerweile ja auch, die Lightshow tut also ihr übriges. Rock on! (schl)
22:05 Uhr: Geschätzte 2483 TV-Stationen bei den Söhnen Mannheims - zumindest wenn man von den iPhones ausgeht, die hier private Konzertvideos produzieren... Stark aber die A-Capella-Nummer, die Gänsehaut produziert. (bekr)
22:00 Uhr: Und hier sind die Bilder vom umjubelten Auftritt von Laith Al-Deen. (mik)
21:36 Uhr: Laith Al Deen hat seinen Auftritt unter großem Jubel beendet. Innerhalb von wenigen Sekunden ist die Bühne schon wieder voll, diesmal allerdings mit schwarz gekleideten Jungs, die blitzschnell für den Umbau sorgen. Um 22 Uhr, und der Zeitplan passt bisher auf die Minute, stehen dann die Söhne Mannheims als Headliner parat. Derweil haben die Einsatzkräfte kaum Probleme mit den inzwischen 16700 Menschen. 15 mal rückten die Rettungskräfte aus. Eine Handverletzung war laut Einsatzzentrale das Schlimmste bislang. Die drei Notärzte vor den Sichtungszelten sitzen beschäftigungslos auf Holzbänken. "So wollen wir das haben", sagt Klaus Fiening von der Feuerwehr. (msb/schl)
21:35 Uhr: Die beste Taktik, um schnell durch die Menge zum Bierstand zu laufen: Ein kleiner Bekannter vorne, der den Leuten auf die Fuße tritt und in die Lücken sprintet. Dahinter ein Großer, der deeskalierend lächelt und einfach standardmäßig sagt: Tschuldigung... (bekr)
21:30 Uhr: Die Stars ziehen sich auch auf dem Kasernengelände standesgemäß in "Dressing Rooms" um. Hier verbergen sich hinter dem Namen etwa 2,5 mal 5 Meter große Container. Große Dixiklos, quasi. Nur ohne Klo. (msb)
21:24 Uhr: 16.100 Besucher sind da. Eben sind die Söhne Mannheims angekommen. Robbee Mariano fragt, wie viele da sind. Als er die Antwort hört, zuckt er die Schultern und sagt: "Eigentlich auch nicht so wichtig. Hauptsache, wir dürfen spielen." (msb)
21:22 Uhr: Ganz relaxt ist die Stimmung abseits des Geschehens auf dem gemähten Rasenplatz. In kleinen Gruppen wird gechillt, ein Herr hat es sich dort mit einem Glas Rotwein gemütlich gemacht. Noch etwas weiter auf dem Kunstrasenplatz kicken ein paar Jungs auf die Hockeytore. Schön, dass man sie lässt, das ist doch Festivalflair. (schl)
21:18 Uhr: Laith Al-Deen sorgt gerade für einen Gänsehautschwall nach dem anderen. Viele sind überrascht, wie viele Songs man doch von dem gefühlvollen Sänger kennt. "Dein Lied", "Leb den Tag" oder "Bilder von dir" werden so laut mitgesungen, dass man den Chor der Osnabrücker Sängerkehlchen fast bis ins Pressezentrum hören kann. Der Rasenplatz des Kasernengeländes ist zeitweise nur noch ein großes, rotes Meer aus Händen und NDR2-Klatschplasten. (leu)
20.51 Uhr: Große Gefühle bei Laith Al-Deens Schmusesongs...: Nun ist der Osnabrücker an sich aber vielleicht eher zurückhaltend, was große Gefühle betrifft? Jedenfalls macht sich im Publikum gerade bei einigen Verunsicherung breit. (bekr)
20.38 Uhr: Blick von der Bühne: Gesichter quadratmeterweise. Tausende Hände in der Luft. Alles wippt. Wahnsinn! (msb)
20.24 Uhr: So, weiter geht´s. Laith Al-Deen ist on stage. In Lederjacke und mit markantem Kinnbart und Koteletten hat der Karlsruher sein Set gleich mit dem Hit "Dein Lied" eröffnet. "Wahnsinn, sieht das geil von hier oben aus", war auch er von dem Besucheransturm begeistert. Neben den rund 15.000 Zuschauern begrüßte er einen Gast ganz besonders: Seine Frau Mama ist anwesend, unterstützt von ihren Schwestern, die in Osnabrück zu Hause sind. Schön! (schl)
20:16 Uhr: Auf den NDR-Werbevideos ist das Wetter irgendwie besser als hier...egal. Das Motto für heute ist frei nach Laith Al-Deen: Leb den Tag - ganz in dem Glauben - dass er alles bedeuten kann... (bekr)
19:59 Uhr: Es gibt Neues von der Zahlenfront: Knapp 15000 sind hier, für weitere 10000 ist noch Platz. Direkt an der Bühne ist es aber bereits recht kuschelig.
19:57 Uhr: "Zugabe! Zugabe!" skandieren die Zuschauer vor der Bühne. Aber die sieht der Zeitplan von Johannes Oerding nicht vor. Stattdessen gibt es einen NDR2-Jingle und den Abgang von J.O. Zuvor hatte er dem Publikum nochmal seine Vielseitigkeit präsentiert. Beatboxeinlagen oder eine Michael-Jackson-Imitation überzeugten die vor allem weiblichen Zuschauer vor dem Stagegraben. Alles in allem also ein guter Auftakt. Jetzt wird die Bühne umgebaut, dann ist ab 20.15 Uhr Laith al Deen am Start.
19:39 Uhr: Sven-Christian Finke ist in der Leitstelle für die Kommunikation der Einsatzkräfte zuständig. Ständig telefoniert, funkt und spricht er. Manchmal schafft er alles gleichzeitig. Aber der Stress scheint an ihm abzuperlen. "Bei uns läuft alles flüssig... bis auf gewisse Ausfälle im Festnetz...", sagt er noch, dann muss er zurück an seinen Platz - das Funkgerät piept. (msb)
19:34 Uhr: Unsere Fotografen sind schnell - hier gibt's schon eine komplette Bildergalerie mit Fotos von Johannes Oerdings Auftritt vor begeistertem Publikum. (mik)
19:31 Uhr: Handy-Verabredung extended: "Wir treffen uns da, wo man die Bühne sieht", ruft eine Frau ins Telefon. Das klappt auf jeden Fall. (bekr)
19:29 Uhr: Szenenwechsel - es gibt Neues vom Shuttlebus: Offenbar gibt es tatsächlich Autofahrer, die glauben, durch gutes Zureden den Ordner an der Landwehrstraße dazu bewegen zu können, sie durchzulassen. Unser Busfahrer hat der Diskussion durch energisches Hupen ein Ende gemacht. (bekr)
19:25 Uhr: Ein erstes Feedback der Veranstalter: "Wir machen das jetzt zum dritten Mal, aber dass bei der ersten Band schon über 10000 Leute da sind und mitgehen, das hab ich noch nicht erlebt", sagt Frank Ehrich von NDR2. Dann grinst er und sagt: "Von der Bühne aus sieht das richtig gut aus." (msb)
19:15 Uhr: Schöne Idee von Johannes Oerding: Für seinen Song "1000 Menschen" hat der Sänger gerade zum Live-Videodreh aufgerufen. Die Fans sollen sich mit ihren Handys selber filmen und dann das Ergebnis an Oerding schicken. Mit etwas Glück tauchen sie dann im nächsten Video auf. Außerdem hat er dem nicht näher bestimmten "Gewinner" ein exklusives Wohnzimmerkonzert versprochen. Zuvor hatte er mit einer eingeschobenen Cover-Version des unvergessenen Bob Marley Songs "Sun is Shining" für kurzes Sommer-Feeling vor der Bühne gesorgt. (schl)
19:05 Uhr: Bombenstimmung in der ersten Reihe. Wenn die Mädels hier vorne jetzt die nächsten Stunden weiter so laut mitsingen und schreien, dürften die ersten schon bei den Söhnen Mannheims ganz schön heiser sein. Was die meisten freut: Noch ist es trocken, sodass Gummistiefel und Ponchos zu Recht zu Hause geblieben sind. Daumen hoch! (leu)
19:04 Uhr: Relaxte Lage am Neumarkt: Drei Ordner in gelben und roten Leibchen erklären den Leuten, dass alles gut wird. Wir stehen richtig, der Bus kommt gleich. Kollege wäre gerade fast in die 21 nach Atter eingestiegen. Geografisch nicht so verkehrt, aber eben auch nicht ganz umsonst. (bekr)
18:59 Uhr: Die neuesten Zahlen aus der Leitstelle verkünden: Es sind inzwischen 11000 Menschen auf dem Festivalgelände. Die Parkplatzsituation sei entspannt, heißt es. Nach wie vor leiten die Einsatzkräfte Neuankömmlinge auf den Poco-Parkplatz. Die Feuerwehr musste bislang nur einmal eingreifen: Ein Kind hatte seine Eltern verloren. Die sind aber auch leicht zu übersehen... (msb)
18:53 Uhr: ... Und da spielen sie!!! (Wer das nicht einordnen kann: Lila-weißer Tickergruß an die Festivalfans... ;-)) (mik)
18:51 Uhr: Der Startschuss ist gefallen. Das Festival ist offiziell eröffnet, es gibt Livemusik! Mit viel Applaus ist Johannes Oerding mit seiner Band auf die Bühne gekommen. Dem Publikum gefällt der entspannte Pop - und dem Sänger das Publikum: "Toll, dass hier um 18.30 Uhr schon so viel los ist. Ich bin ja selten sprachlos, jetzt aber schon", hamburgert Oerding. Während der Songs bewegt sich seine Band, einschließlich Schlagzeuger und Keyboarder, synchron im Takt. Schönes Bild. (schl)
18:36 Uhr: Vor der Bühne wird mit den Füßen und Köpfen gewippt, aus Dosen und Bechern getrunken, und ein übermütiger Papa schwenkt seinen Sohn zum Takt der Musik über dem Kopf. Offiziell soll es jetzt gleich mit Oerding losgehen. Ob Ina Müller wohl auch hier ist?
18:32 Uhr: Unsere Fotografen haben den Run aufs Festivalgelände und die Stimmung vor der Bühne in einer Bildergalerie festgehalten. (mik)
18:19 Uhr: Im Lagezentrum, wo auch wir Presseleute untergebracht sind, werden gerade die Sanitäter gespeist. Es gibt Lauchsuppe, die sehr verlockend riecht. Die Jungs und Mädels vom ASB und den Maltesern müssen schließlich fit sein für einen langen Abend. Draußen ist an den Essbuden auch gut was los, bei den Getränken fällt die Wahl meistens kühl und blond aus. Getreu dem Motto "Vier Bier sind auch eine Mahlzeit, und dann hat man ja noch nix getrunken" sind die Zapfhähne im Anschlag. Drei Euro kostet der 0.3l-Becher. Sicher nicht geschenkt, aber dafür bekommt man ja auch jede Menge Live-Musik für lau serviert... (schl)
18:10 Uhr: Für Statistiker und Kurzentschlossene: Der erste Parkplatz ist voll, der Ausweichparkplatz bei poco ist geöffnet. Inzwischen sind über 8000 Menschen hier, heißt es aus der Leitstelle. (msb)
18:03 Uhr: Prominenz ist auch zu Gast. Oberbürgermeister Boris Pistorius ist ja quasi auch Veranstalter und macht sich ein Bild vom Event. Auffallend ist außerdem der Kleidungsstil der weiblichen Festivalfans. Neben Gummistiefeln und dicken Jacken haben wir schon den ein oder anderen kurzen Rock gesehen. Es ist ja auch schließlich Sommer. Großer Zahltag ist heute übrigens für die emsigen Flaschensammler, die auf und vor allem vor dem Gelände richtig Kasse machen. Bewaffnet mit großen Taschen sammeln sie die liegengebliebenen Flaschen ein und da nur solche aus Plastik erlaubt sind, dürfte einiges zusammen kommen. In einer halben Stunde ist dann Livemusik angesagt. (schl)
17:55 Uhr: Zurück zum Festivalgelände. Die Lyrikerecke am Eingang vermeldet: Aus dem Tröpfeln ist inzwischen ein (Besucher-)Strom geworden. Außerdem sind die Parkplätze direkt am Gelände inzwischen rar gesät. Aber das Schlimmste ist: Gelegentlich lässt einen das Mobilfunknetz im Stich. Wie soll da der Bierholer seine Bühnencrew im Gewühl wiederfinden? (msb)
17:48 Uhr: Erste Nachricht von der Vorglüh-Fraktion, die noch vor dem Laptop in der Stadt verweilt: Bier und Wein sowie House-Musik als Einstimmung. Von fünf Leuten kennt keiner Johannes Oerding. Youtube-Tests haben nicht wirklich überzeugt. Deshalb lautet das Ziel Laith al-Deen. Mal schauen, wie voll der Shuttle-Bus in einer Stunde ist... (bekr)
17:41 Uhr: Die Stadtwerke melden sich bei Twitter (@vos_info): "Am Neumarkt wird's voller. Wir haben auf elf Shuttlebusse erhöht." (mik)
17:37 Uhr: Zum Publikum: Es ist so bunt gemischt, wie es sich die Veranstalter wohl wünschen. Von "frisch geschlüpft" bis "rüstiges Rentnerpaar mit Regenschirm" ist alles dabei. Die Festivalbesucher sind dabei scheinbar bestens ausgerüstet. Mit Decken, Picknickkörben und natürlich wetterfester Kleidung warten sie auf den ersten Act des Abends: Johannes Oerding, der irgendwann gleich die Bühne entern dürfte. Noch läuft das Warmup des Moderatorenduos. Die Leute strömen aber schon nach vorne, bisher lässt sich das alles schon sehr gut an. (schl)
17:34 Uhr: Die Bühnenshow hat begonnen - und die Show davor auch. "Eine unglaubliche Frühform", attestieren die Moderatoren Jens Mahrhold und Holger Ponik den jubelnden Osnabrückern. Dann loben sie den VfL - lila-weißes Fishing for compliments... Derweil gibt die Feuerwehr erste Besucherzahlen durch: 5000 sind bisher auf dem Gelände. Tendenz steigend. (msb)
17:30 Uhr: Pünktlich zum Start des Rahmenprogramms ist es vor der Bühne schon richtig voll. Manche Fans der Söhne Mannheims haben sich trotz Kälte richtig aufgebrezelt und stöckeln auf Highheels über die Festivalwiese. Einige ganz vorne sind sogar aus Mannheim und Wismar angereist. Das muss Fanliebe sein. (leu)
17:24 Uhr: Kurzer Zwischenruf von der Gourmetfraktion: Pizzabude neben Aal-Kai und dem Erdbeerstand - auf zum Triathlon! (msb)
17:13 Uhr: Die Abendplanung noch nicht finalisiert? Dann haben wir eine Entscheidungshilfe für Euch und Sie - als Vorgeschmack auf den ersten Musikact des heutigen stars@ndr2-Festivals, Johannes Oerding, gibt's hier seinen Titel "Morgen" auf YouTube zu sehen und zu hören. (mik)
16:58 Uhr: Vor der Bühne tanzt ein Pärchen mit gefärbten haaren Swing, und zumindest die B-Note ist ein glatter Achter. Noch 30 Minuten bis zum Beginn des Bühnenprogramms. (msb)
16:30 Uhr: Ein paar Tausend Besucher sind da, weitere trudeln in Grüppchen ein. Einige jüngere und ältere Damen setzen auf Sicherheit: Sie tragen pinkfarbene Gummistiefel. Die Ordner am Eingang haben noch Zeit für private Gespräche. Einer schickt eine SMS. Die Fahrradständer, ausgelegt für Tausende, sind nahezu verwaist. Es ist noch Platz. "Gegen 19 oder 20 Uhr dürften wir nahe an der Schwelle sein", heißt es von Seiten der Berufsfeuerwehr. Dann rechnen die Verantwortlichen mit 25 000 Besuchern.Bis dahin dürfte der Modellbaufreund seinen Flieger gelandet haben, den er vorhin noch über den Malteser-Bullis kreisen ließ. (msb)
16:27 Uhr: Lagebericht von der Bühne: Die ersten Reihem sind sowohl im ersten Wellenbrecher als auch hinter der zweiten Absperrung bereits voll belegt - und das Stunden, bevor der erste Künstler hier auch nur ein Instrument in die Hand nimmt. Die Gesichter hier vorne wirken schon ein bisschen durchgefroren, aber trotzdem bestens gelaunt. Einige haben hier gleich das halbe Camping-Equipment mitgebracht. Fehlen eigentlich nur noch die Strandmuschel, ein paar Sonnenstrahlen und die Dosenravioli für das perfekte Festivalfeeling. (leu)
16:16 Uhr: Das ist inzwischen gesichert: Die Anlage hat Bumms! Musik aus der Konserve dröhnt aus den Boxen. Im Presseraum vibriert das Zwerchfell im Takt der Bässe. (msb)
16:10 Uhr: Und hier gibt's die ersten Bilder vom Festival: Die Kinder haben ihren Spaß, wie man sieht. (mik)
15:48 Uhr: News vom Festivalgelände: Die Stimmung ist ganz entspannt, langsam füllt es sich, bisher stehen die Kinder im Mittelpunkt. Für die Kleinsten ist ein Parcours aufgebaut. Seillaufen, Bungeetrampolin, Schminken und einiges mehr. Die Kids haben ihren Spaß, das Wetter ist da auch mal egal. Auch sonst wird hier vieles nicht so eng gesehen. Das Tierverbot ist (noch) gelockert, wir haben gerade schon einen Cocker Spaniel und eine Promenadenmischung gesehen, die auch etwas Festivalluft schnuppern wollen. Auch am Hot-Dog-Stand hat der Kollege Schiffbänker einen Hund gesichtet. Vor der Bühne nehmen die ersten Hardcore-Fans offenbar schon ihre Plätze ein. Dabei starten die Söhne Mannheims doch erst in rund sechs Stunden... (schl)
15:34 Uhr: Wer jetzt noch die letzten Vorbereitungen für die Anreise trifft, dem empfehlen wir unseren Bericht "Alles Wichtige für Konzertbesucher: Am besten mit dem Bus zum Open-Air". Eine dort gestellte Frage zum Shuttle Service haben wir gerade noch einmal nachrecherchiert und beantworten sie gerne auch noch einmal an dieser Stelle: Die kostenlosen Zubringer-Busse starten am Hauptbahnhof (Bussteig A1) und fahren über den Neumarkt (Bussteig A1) auf der Strecke der Linie 11 ohne Halt zur Kaserne. Das heißt: Zwischenstopps des Shuttles auf dem Weg vom Neumarkt bis zum Kasernengelände sind NICHT vorgesehen. (mik)
15:24 Uhr: Und jetzt liegt uns auch der aktuelle Zeitplan vor:
17.30 Uhr: Anmoderation
18.30 Uhr: Johannes Oerding
20.15 Uhr: Laith al Deen
22 Uhr: Söhne Mannheims
Zurzeit läuft der Soundcheck. Ein erstes "Hallo Osnabrück" war schon von der Bühne zu hören. Das Echo spielte die Hauptrolle in "Vom Winde verweht". (msb)
15:15 Uhr: Hallo und ein herzliches Willkommen vom Festivalgelände! Noch sind die Stars nicht live auf der Bühne, aber die Ordnerteams und Sanitäter gehen in Position. Auch die ersten Besucher laufen ein. Das Wetter weiß sich auch zu benehmen. Windig, aber trocken und immerhin nicht kalt. Kein schlechter Sommertag für Osnabrück ... Noch schnell die wichtigsten Checks vor dem Sound:
Zapfanlage: läuft.
Kaffeeautomat: läuft.
Eismaschine: läuft.
Grill: läuft.
WLAN für die Fotografen: läuft. (msb)
14:10 Uhr: Sie feiern selbst mit? Dann füttern Sie unseren Liveticker mit: Wir haben eine Twitterwall eingerichtet. Zwitschern Sie mit dem Hashtag #osfest11 Ihre Grüße und Botschaften. Sie können uns auch via Facebook von der Stimmung vor Ort berichten und Fotos schicken.
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Bei den Getränken war es aber jedem freigestellt, ob er sich vor Ort etwa kauft oder sich seine Getränke in Plastikflaschen selbst mitbringt. D.h. man konnte den ganzen Abend für Lau genießen und war nicht gezwungen vor Ort Geld für Essen oder Trinken auszugeben - wie ich finde, war das eine faire Geste für alle die nicht soviel Geld zu Verfügung haben!
Die angesprochene Kehrseite einer Veranstaltung in der Größe ist nicht von der Hand zu weisen. Aber wie ist denn das mit der Maiwoche und dem Weihnachtsmakrt?. Hierdurch werden auch einige Personen über einen längeren Zeitraum "belästigt". Oder wie ist das im Sommer mit den Anwohnern in der Wüste, die mit Beeinträchtigungen durch den Badebetrieb im Moskaubad zu kämpfen haben?. Oder wie ist das mit den Spielen des VFL und dem Jahrmarkt in der Halle Gartlage? Wenn man von all dem nichts wissen will, muss man bitte auf's Land ziehen. Eine Stadt ist nun ein einmal ein Gebilde mit vielen Aufgaben und Funktionen und da wird es immer wieder zu Beeinträchtigung des Einzelnen kommen. Sofern diese Beeinträchtigungen aber räumlich und zeitlich eng begrenzt sind und gewisse Regeln eingehalten werden, muss man dieses wohl als einzelnes Mitglied der Gesellschaft dulden.
Die Ausgaben der Stadt sind meiner Meinung nach gerechtfertigt, da es jedem freigestellt war, die kostenlose Veranstaltung war zu nehmen. Selbst der Bustransfer war kostenlos. Und das z.B. so viele aus NRW dabei waren ist doch toll. Ein Großteil der Gelder die in den Osnabrücker Einzelhandel fließen stammen schließlich von den Bewohnern aus dem Bundesland NRW und somit haben diese auch indirekt diese Veranstaltung mitfinanziert.
Mein Fazit:
Tolle Veranstaltung, nettes Publikum, keine agressive Stimmung, tolle Musik.
Und an alle die etwas zu Meckern haben: Kommt doch einfach mal im nächsten Jahr dahin und genießt diese fröhliche Stimmung. Für Osnabrücker Verhältnisse war die Stimmung geradezu ausgelassen (vielleicht wegen der vielen Auswärtigen ;-)).
Ich sage DANKE für einen schönen Abend und verbessern läßt sich immer etwas!
Aber noch was anderes. Was war eigentlich mit der Einhaltung des Jugendschutzgesetztes, worauf die Stadt doch bei gewerblichen Gastronomen soviel Wert legt ? Wenn alles in Plastikflaschen unkontrolliert mitgebracht werden kann, ist eine Kontrolle und Einhaltung des Jugendschutzgesetztes wohl kaum möglich. An den Eingängen wurden auch keine Alterskontrollen durchgeführt - setzt die Stadt das Jugendschutzgesetz für sowas außer Kraft ? Wir machen viele Veranstaltungen auch in der Halle Gartlage und da müssen wir peinlichst auf die Einhaltung aller Bestimmungen achten - warum dann nicht auch die Stadt selber ? Noch was - wenn die Cola 0.2l = 2,-€ gekostet hat und das Bier 0.3 l = 3,-€ so ist auch das Gaststättenrecht außer Kraft gesetzt worden, denn das billigste alkoholfreie Getränk darf nicht teurer sein als das billigste alkoholische Getränk, was aufgrund der Ausschankmenge hier der Fall war. Und bevor jetzt wieder einer sagt, der hat immer was zu meckern - darum geht es nicht. Es geht mir darum, dass bei uns gewerblichen Veranstaltern peinlichst genau hingesehen wird und wenn die Stadt mit im Boot ist und sogar noch Steuergelder fließen scheinen alle Gesetze außer Kraft - das kann es doch wohl nicht sein.