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Ferienspaßeinsatz in Achmer für alle, die nicht aus Zucker sind
Lokales

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Quelle: lori/Bramscher Nachrichten 27. Juli 2011 15:36 Uhr

Lehrstunde in Sachen Feuerwehr

Ferienspaßeinsatz in Achmer für alle, die nicht aus Zucker sind

lori Bramsche/Hesepe. Eine Ferienspaßaktion ausdrücklich nur für Wasserratten fand bei der freiwilligen Feuerwehr in Hesepe statt. Funken, Schläuche ausrollen, im Feuerwehrauto sitzen und natürlich mit Wasser herumspritzen durften 50 Kinder unter Anleitung von acht Feuerwehrkameraden.

 
Früh übt sich, wer ein Feuerwehrmann werden will. Jonathan ist auf dem besten Weg. Foto: Riepe  Vergrößern

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Jonathan Marszalkowski ist ein Feuerwehrfan. Deshalb kam er auch gleich in Uniform und mit Helm zum Ferienspaß. Begleitet von der großen Schwester Samira, lernte der Siebenjährige einiges über die Bandschützer aus Hesepe. Etwa, dass in ihren Garagen drei Einsatzfahrzeuge für den Notfall bereitstehen, von denen jedes aber seine eigene Funktion hat. Eines dient zum Beispiel ausschließlich zum Wassertransport, während das zweite die Gerätschaften an den Einsatzort bringt. Unter Anleitung der Feuerwehrmänner dufte alles angefasst und ausprobiert werden. Neben dem pädagogischen Effekt der Aktion hatten die Kinder aber auch jede Menge Spaß mit dem feuchten Element. Allen sei schon zuvor geraten worden, Handtücher und Kleidung zum Wechseln mitzubringen, berichtete Jörg Welp. Der Feuerwehrmann wusste, was er tat: Rund um das Thema Wasser drehten sich zahlreiche Spielstationen. Denn für den Verein Universum war Gabriele Bartowski-Goedeke mit von der Partie und hatten zusätzliche Spielestationen für die Kinder mitgebracht.

Besonders beliebt: die Wasserbaustelle. Aus leeren Wasserkisten und dicken Rohren legten die Feuerwehrbegeisterten ein Kanalsystem. Dann hieß es „Wasser marsch!“ und aus dem großen Feuerwehrschlauch konnte das Nass durch die Röhren fließen. Das verlief allerdings nicht ganz ohne Zwischenfälle, wie Bartowski-Goedeke berichtete: „Da sind schon mal die Leitungen gebrochen und mussten schnell repariert werden.“ Aus den kleinen Überschwemmungen wurde bald die schönste Schlamm- und Wasserschlacht.

Wer dann noch nicht nass genug war, freute sich auf das große Finale. In zwei Teams durften die Kinder mit Wasser aus dem Strahlrohr auf Wasserflaschen zielen. Gegeneinander, versteht sich. Lange dauerte es nicht, bis die Ersten den Wasserstrahl nicht mehr auf die Ziele, sondern auf Gegner und Betreuer richteten. Patschnass konnten die Eltern ihre begeisterten Kinder am Ende wieder in Empfang nehmen. Bei der Feuerwehr, so lernten sie, darf man eben nicht aus Zucker sein.

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