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Der Lingener Guido Zepmeisel ist vom „amerikanischen Flair“ seines Opel Diplomat fasziniert
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Der Lingener Guido Zepmeisel ist vom „amerikanischen Flair“ seines Opel Diplomat fasziniert
Der Lingener Guido Zepmeisel ist vom „amerikanischen Flair“ seines Opel Diplomat fasziniert
wrog Lingen. „Das ist mein Traum, davon werde ich mich niemals trennen.“ Guido Zepmeisel könnte auch seine Frau Karina meinen, spricht aber von einem Opel Diplomat, Baujahr 1977.
Erstmals gesehen hat der 37-jährige Lingener den Wagen vor acht Jahren in Meppen. „Aber der Besitzer wollte das Auto unter keinen Umständen verkaufen“, berichtet Zepmeisel. Im letzten Sommer sah er den begehrten Oldtimer auf einer Ausstellung im Rahmen des Käfertreffens am Biener Speicherbecken wieder.
„Der Besitzer war verstorben und jetzt stand der ‚Diplomat‘ zum Verkauf“, erinnert sich Zepmeisel. „Ich habe meine Frau sofort gebeten, nach Hause zu fahren und Geld zu holen.“ Dass sie ihn spontan als bescheuert bezeichnet habe, damit kann Zepmeisel gut leben. Hauptsache, seine Karina hat ihm den Gefallen getan.
„Anfangs hat sie den Wagen nicht angeschaut, jetzt fährt sie ihn manchmal selber“, freut sich Zepmeisel darüber, dass seine bessere Hälfte die Begeisterung für den alten Opel mittlerweile teilt. Und so hat sie wohl einige zu den mittlerweile 526797 Kilometern beigesteuert, die der Diplomat mittlerweile auf dem Tacho hat. Was allerdings nur teilweise stimmt.
„Damals waren die Kilometerzähler nur fünfstellig“, sagt Zepmeisel lachend und zeigt auf das Armaturenbrett des damaligen Flaggschiffs der Rüsselsheimer Autobauer. Die Laufleistung von über einer halben Million Kilometer kann der gelernte Autoschlosser trotzdem belegen.
„Der Vorbesitzer hat penibel Buch geführt, jede kleinste Reparatur aufgeführt, Rechnungen und die TÜV-Protokolle aufbewahrt.“ Dabei gefällt Zepmeisel eine Rechnung gar nicht. In die 140 PS starke Oberklassenlimousine wurde 1988 nachträglich ein Glashebedach eingebaut. „Das ist halt nicht original“, ärgert er sich.
Zugelassen ist der Oldtimer übrigens auf Zepmeisels Vater. „Der wohnt in Geeste und ich konnte das MEP-Kennzeichen behalten“, erläutert der Lingener schmunzelnd. Manchmal hängt Zepmeisel einen Wohnanhänger hinter den Diplomat. „Der Wohnwagen ist ebenfalls Baujahr 1977“, berichtet er. Gekauft hat er ihn vier Wochen nach dem Opel. Gemeinsam mit seiner Frau fährt er mit dem Gespann zu Oldtimertreffen in ganz Deutschland. Dann zeige sich, welche Kraft die sechs Zylinder aus der immer noch ersten Maschine mit 2,8 Liter Hubraum holen. Sogar in einen Oldtimerkalender eines Osnabrücker Opelhändlers hat es der Wagen geschafft. Zepmeisel präsentiert stolz das Kalenderblatt vom Februar 2006.
Zepmeisel ist von der Form des Opel Diplomat fasziniert. „Darin steckt so ein amerikanisches Flair“, erklärt er seine Begeisterung. Von der robusten Technik ist er überzeugt. „Am heutigen Samstag ist Termin beim TÜV. Da fahre ich völlig unbesorgt hin“, versichert er. Bis dahin wird das gute Stück wieder untergestellt und Zepmeisel, der im Außendienst tätig ist, seine Touren mit dem Auto für den Alltag absolvieren – einem VW-Passat.
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in der Tat ist es etwas verwirrend und Herr Zepmeisel wird sicherlich zur genauen Klärung beitragen können. Der erfrischende Beitrag ist eine Bereicherung in der LT-Ausgabe, den ich mit Freude gelesen habe, da ich die "K-D-A-Serie" von Opel noch aus meiner Sturm- und Drangzeit zu gut kenne.
*K-D-A ist die allgemeine Abkürzung der Modelle "Kapitän-Admiral-Diplomat", die ja miteinander in der Karosserie sehr ähnlich waren.
als Autor des Berichtes danke ich Ihnen für den Hinweis. Trotzdem ist der für mich etwas verwirrend. Auf der einen Seite bestätigt meine Recherche nach ihrem Hinweis ihre Aussage. Andererseits habe ich die Daten aus dem Kfz-Brief des Wagens abegeschrieben - und dort stand als Tag der Erstzulassung eindeutig 1977. Vielleicht kann Guido Zepmeisel ja zur Aufklärung beitragen?
MfG