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Gebürtiger Brualer stellt im Heimatmuseum Rhede seine Werke aus
Rhede. Zu einer großen Wiedersehensfeier ist die Eröffnung der Ausstellung „Konstruktiv und Anders“ im Rheder Landwirtschaftsmuseum geworden. Der Architekt und Künstler Joseph Schräder, der seinen Geburtsort Brual vor mehr als 40 Jahren verlassen hatte, präsentiert bis zum 21. August seine Werke im vorderen Wohnbereich des Heimathauses.
Ihr Vater habe schon auf dem elterlichen Bauernhof immer von der Architektur geträumt, erklärte seine Tochter Eike Birte Umney, die die Werke Schräders bei der Ausstellungseröffnung vorstellte. Sein Studium habe ihn dann zur Malerei geführt. Vor allem die Arbeit mit Ölfarben habe dabei im Vordergrund gestanden. „Wobei es erstaunlich ist, dass er sein Studium so gut gemeistert hat, schlief er doch im gleichen Raum mit den Ausdunstungen seiner Farben und Ölbilder“, merkte Umney an. Während seiner Berufstätigkeit als Architekt und als Vater von sechs Kindern hätten Schräders künstlerische Tätigkeiten vor allem nachts stattgefunden. Die zweite große Leidenschaft ihres Vaters stelle die Makrofotografie dar. So würden die Farbspiele der Makrofotos manchmal, „wie in einem Malfarbrausch auf die Leinwand gebracht“.
Schräder selbst zeigte sich anschließend begeistert von dem guten Zusammenspiel der historischen Wohnstube des Museums mit seinen rund 30 ausgestellten Werken: „Es passt wirklich sehr gut zusammen und erzeugt ein gelungenes Miteinander von Alt und Neu.“ Gerührt zeigte sich Schräder, als ihm seine Tochter zwei Bilder präsentierte, die er mit 20 Jahren angefertigt hatte und die nun im Besitz seiner Schwester sind. Diese war ebenso wie viele frühere Familienmitglieder und Weggefährten zur Ausstellungseröffnung erschienen. Wie Schräder betonte, könnten alle ausgestellten Werke zu „Heimatpreisen“ erworben werden.
Die Ausstellung läuft bis zum 21. August und ist dienstags bis samstags von 12.30 bis 17.30 Uhr sowie sonntags von 10 bis 17.30 Uhr geöffnet.
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