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Ausflugstipps für Kunstfreunde auf den Spuren des Meller Künstlers Ulrich Heemann
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Autor: Doris Horst 18. Juli 2011 19:07 Uhr  Mehr Artikel von dieser Autorin

Von der Eisengießerei ins Schlachthaus

Ausflugstipps für Kunstfreunde auf den Spuren des Meller Künstlers Ulrich Heemann

Melle. Bushaltestelle Büdelsdorf-Carlshütte, Bahnhof Rendsburg oder Flughafen Hamburg: Wer zur Kunstausstellung „NordArt“ will, muss je nach Wahl seines Reisemittels hier aussteigen. Nördlich der Hansestadt in Büdelsdorf lockt seit Juni ein Ausstellungsort mit ungewöhnlichem Ambiente Kunstfreunde von weit her an:

 
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Selbst 25 – dieses großformatige Werk zeigt Ulrich Heemann in der „NordArt“ und im Oktober/November auch im Kunsthaus Kloster Gravenhorst. Ulrich Heemann ist bundesweit in diesem Sommer in Ausstellungen vertreten.

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Die 1827 gegründete ehemalige Eisengießerei der Carlshütte, das erste Industrieunternehmen der Herzogtümer Schleswig und Holstein, wurde nach ihrer Stilllegung 1997 nicht nur zum Industriedenkmal, sondern mit den gewaltigen Hallenschiffen, restaurierter Wagenremise und großem Park für Kulturveranstaltungen aller Art ausgebaut.

Seit 1991 findet dort als Panorama zeitgenössischer Kunst, die „Nordart“ statt, die mittlerweile zur größten jährlichen Kunstausstellung in Nordeuropa geworden ist. Unter den mehr als 200 ausgewählten Künstlern aus aller Welt, die ihre Bilder, Fotografien, Videos, Skulpturen und Installationen zeigen. Mittendrin: der Meller Künstler Ulrich Heemann, der inzwischen schon zum vierten Mal eingeladen wurde und in der Carlshütte drei seiner großformatigen Werke zeigt. Zu sehen in der „NordArt 2011“ noch bis zum 2. Oktober. Übrigens: Die Besucher haben die Möglichkeit, ihren Lieblingskünstler zu küren. Der mit 1000 Euro dotierte Publikumspreis wird im September verliehen.

Eine Reise wert ist auf jeden Fall auch Dresden – nicht nur wegen seiner bekannten architektonischen Sehenswürdigkeiten von Zwinger bis Frauenkirche. Ein Abstecher lohnt (nicht nur) in diesem Sommer zur „Ostrainsel“ in der Elbe, wo ein vor 100 Jahren erbauter Schlachthof seit 2007 Schritt für Schritt zu einem Kunstzentrum hergerichtet wird. Rinderstall, Heuböden, Futterställe, Fettschmelze, Direktorenvilla, Pförtnerhäuschen und Amtsschlachthof bieten ein ungewöhnliches Spektrum von Räumen, in denen Kunst präsentiert werden kann.

Auch hier dabei, von einer Jury unter 150 nationalen und internationalen Künstlern aus 24 Nationen ausgewählt: Ulrich Heemann, der bei Ausstellung „Ostrale 2011“ noch bis zum 4.September mit drei sehr großen Arbeiten, die die bekannte japanische Butoh-Tänzerin Minako Seki zeigen, auf sich aufmerksam macht. Mit den historischen Gebäuden des Hans-Erlwein-Schlachthofes (15000 qm) und dem riesigen Außengelände (50000 qm) ist die Ausstellungsfläche noch größer als die der „Nord-Art“.

Das dritte große Kunstereignis, an dem Ulrich Heemann teilnimmt, sind die „7. Wiesbadener Fototage – Fotofestival für zeitgenössische Fotografie – Wagnis Fotografie“ vom 10. bis 25. September. Insgesamt gibt es 18 Ausstellungsorte, Ulrich Hemann wird eine große Einzelausstellung in der „Galerie Cerny“ haben.

Vom 16. Oktober bis 27. November ist der Meller in diesem Jahr noch in der Gemeinschaftsausstellung „Kunst in der Region“ im „Kunsthaus Kloster Gravenhorst“ vertreten. Die Region umfasst das Münsterland, das Gebiet der Euregio mit den angrenzenden Niederlanden und das Osnabrücker Land.

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