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Daniel T. Coates-Trio bei Lecons Musikabend in Belm
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Autor: Johanna Kollorz 08. Juli 2011 16:29 Uhr  Mehr Artikel von diesem Autor

Groovender Klangin lässigem Look

Daniel T. Coates-Trio bei Lecons Musikabend in Belm

Belm. „Biergarten geöffnet“ ist vor dem Gasthaus Lecon auf einer Klapptafel zu lesen. Dort jedoch einen Platz zu ergattern ist am Donnerstagabend schwer. Grund: der Auftritt von Country- und Bluegrass-Sänger Daniel T. Coates und seiner Mitstreiter. „Die Atmosphäre ist einfach toll. Man fühlt sich so frei“, schwärmt Lilo Schulte aus Wallenhorst. Entspannte Songs zwischen Country, Bluesrock, Bluegrass, Rockabilly und Folk sorgen für lockere Stimmung. Der Sound ist super – dazu gibt es laue Temperaturen, Geselligkeit und kühle Getränke.

 
Das Daniel T. Coates Trio bei seinem Auftritt im Biergarten des Gasthauses Lecon. Foto: Elvira Parton  Vergrößern

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Mit dem Klassiker „I’ve Got Mexico“ von Eddy Raven eröffnen Daniel T. Coates, der aus Minden kommende Drummer Andy Kupfer und der ungarische Kontrabassist Gábor Bárdfalvi die Show. „Keine Angst. Wir spielen nicht nur Country. Ich habe ein paar von euch zittern sehen“, begrüßt der Bandleader aus Pennsylvania das Publikum.

Nach John Fogertys „Big Train (From Memphis)“, Eric Claptons „Layla“ und Mark Chessnuts „Brother Jukebox“ stimmt das Trio im lässigen Look den Titelsong seines brandneuen Albums an: „Jenny Works In There“ ist Kellnerinnen auf der ganzen Welt gewidmet. Die Servicekräfte Anna, Catharina, Nelli, Moni, Steffi und Elisabeth, die am Konzertabend Kilometer zwischen den Tischen machen, zeigen sich erfreut.

Viele eigene Stücke, die sich in 15 Jahren Bandbestehen angesammelt haben, aber auch Evergreens von Johnny Cash, Keith Urban oder Elvis Presley (mit passendem Hüftschwung von Daniel T. Coates) folgen.

„Die grooven richtig gut“, lobt Wolfgang Rappold von der Oldie-Band „The Beat“, der am Abend vor seinem Auftritt beim Belmer Kultursommer im Publikum sitzt, und fügt hinzu: „Besonders der Bassist beherrscht seine Technik.“

„Das Konzert ist gut. Schade ist, dass man hier nirgends tanzen kann“, sagt Uli Herzog-Kosuta, die mit der Line-Dance-Gruppe „Burning Boots“ angereist ist. Doch kurz drauf haben sich die Tänzer im Country-Outfit eine Ecke im Biergarten freigeräumt und legen los. „Am 28. Juli haben wir wieder das Rock-’n’-Roll-Trio Andy Lee aus Hannover zu Gast“, weist Organisator Thorsten Lecon-Liebenow auf den nächsten Musikabend am Donnerstag, 28. Juli, hin.

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