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„Nichts ist so beständig wie der Wandel“
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Quelle: pm/Meppener Tagespost 03. Juli 2011 13:34 Uhr

Abschlussfeier an den Berufsbildenden Schulen Meppen – Lob für gute Leistungen

„Nichts ist so beständig wie der Wandel“

pm Meppen. An den Fachoberschulen Agrarwirtschaft beziehungsweise Ernährung- und Hauswirtschaft, der einjährigen Fachschule Agrarwirtschaft mit dem Schwerpunkt Landwirtschaft sowie der zweijährigen berufsqualifizierenden Berufsfachschule Pflegeassistenz haben die Schüler des aktuellen Jahrgangs ihre Zeugnisse erhalten.

 
Die Prüfungsbesten des Schuljahres 2010/2011 mit ihrem Schulleiter OSTD Franz Egbers (Zweiter von rechts), Herrn Claus Stolte (Erster von rechts) und Herrn Dr. Gerd Over (Dritter von links). Foto: privat  Vergrößern

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In der Abschlussfeier würdigte der Schulleiter der Berufsbildenden Schulen Meppen – Landwirtschaftliche und Hauswirtschaftliche Fachrichtungen, Franz Egbers, die Leistungen der Prüfungsabsolventen. Er hob die Bemühungen der Eltern während der Begleitung der Absolventen bis zum Abschluss hervor. Egbers betonte, dass sich die Anstrengungen gelohnt hätten, denn ein Primärziel, ein erfolgreicher Abschluss, sei erreicht. In diesem Zusammenhang bedankte sich der Schulleiter bei den Lehrkräften für die geleistete Arbeit.

Egbers stellte seine Rede unter das Motto Werte – Wissen – Weiterbildung. Aus diesen Leitbegriffen ergebe sich das Ziel, Schüler menschlich und beruflich, auch über die Schulzeit hinaus, zu qualifizieren. „Wenn es uns allen, Eltern, Lehrkräften und Ausbildern, gelungen sein sollte, den Absolventinnen und Absolventen dieses mit auf den Weg gegeben zu haben, so bin ich stolz auf die geleistete Arbeit und habe für die persönliche und private Zukunft der Prüfungsabsolventen, sei es in einer Berufsausbildung, im Beruf oder im Studium, keine Angst.“

Der Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Claus Stolte, schloss sich den Glückwünschen an und hielt die Festrede. Er forderte die Absolventen auf: „Lest viel, lernt viel, denn selbst wenn man das meiste wieder vergisst, erweitert jedes gelesene Wort den Erfahrungsbereich des Menschen. Es formt seine Persönlichkeit und macht ihn insofern reicher. Der Mensch gewinnt dadurch mehr Möglichkeiten, sich auf neue Situationen einzustellen.“

Stolte zitierte in diesem Zusammenhang den griechischen Philosophen Heraklit: „Nichts ist so beständig wie der Wandel“ und stellte sich die Frage, ob die Absolventinnen und Absolventen für ihren zukünftigen Beruf ausreichend vorbereitet seien. Seiner Meinung nach ist das Erreichen einer guten Qualität in der Schule und der Ausbildung nur möglich, wenn motivierte, interessierte und lernwillige Schüler auf engagierte und fachkompetente Berufsschullehrer und Ausbilder treffen. Stolte war überzeugt, dass bei den diesjährigen Abschlussschülern diese optimalen Anforderungen erfüllt worden seien.

Die anschließende Zeugnisvergabe eröffneten die Klassenlehrer mit pointierten Redebeiträgen und zeichneten besonders gute Leistungen mit Buchpräsenten aus. Ein solches erhielten Barbara Klecha (zweijährige berufsqualifizierende Berufsfachschule Pflegeassistenz) und Christoph Vox (einjährige Fachschule Agrarwirtschaft, Schwerpunkt Landwirtschaft).

DLG-Preis

Den Schülern Dirk Feldmann und Björn Westendorf (Fachoberschule Agrarwirtschaft), Michael Wisniewski und Kristina Kernebeck (Fachoberschule Ernährung und Hauswirtschaft), Hendrik Schmunkamp und Christoph Vox (Fachschule Agrarwirtschaft mit dem Schwerpunkt Landwirtschaft) wurde für ausgezeichnete Leistungen der DLG-Preis verliehen, also der Deutschen landwirtschaftlichen Gesellschaft, einer Spitzenorganisation der Landwirtschafts- und Ernährungsindustrie.

Die Schüler der Abschlussklassen bedankten sich mit Wortbeiträgen und kleinen Aufmerksamkeiten bei den Lehrkräften. Abschließend lud Schulleiter Egbers Absolventen und Eltern, Freunde und Bekannte zum kalten Buffet ein, das die Schüler der einjährigen Berufsfachschule Hauswirtschaft und Pflege mit ihren Lehrkräften vorbereitet hatten.

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