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Berufsbildungsgesellschaft der Georgsmarienhütte veranstaltet Roboter-Wettbewerb
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Berufsbildungsgesellschaft der Georgsmarienhütte veranstaltet Roboter-Wettbewerb
Berufsbildungsgesellschaft der Georgsmarienhütte veranstaltet Roboter-Wettbewerb
Georgsmarienhütte. Vor zwei Jahren ging in der Berufsbildungsgesellschaft der Georgsmarienhütte der Wettbewerb „Field Robot Junior“ über die Bühne. „Das war für uns die Initialzündung“, sagt Geschäftsführer Christian Bloom. Denn nun waren wieder Programmier- und Konstruktionskönnen von Schülern gefragt, diesmal unter dem Titel RoboTec GMH.
Drei Aufgaben haben die Initiatoren vorgegeben, zudem gibt es noch die Rubrik Freestyle.
Der Bezug zum Begriff Ausbildung ist jeweils gegeben. Ein Beispiel: Es gibt einen Parcours, der auch Briefkästen der beteiligten Firmen enthält – dort müssen schließlich Bewerbungen landen. Auf einem anderen Feld geht es darum, einen Ball ins Tor zu bugsieren, denn auch die Ausbildung soll ein Volltreffer sein.
Für die Freestyle-Aufgabe haben Kilian, Karim, Moritz und Lukas vom Gymnasium „In der Wüste“ zwei Programmierungen vorbereitet. Zum einen geht es um einen Code, mit dem sich ein Safe öffnen lässt. Darüber hinaus kann ihr Lego-Roboter eine Lücke finden und rückwärts einparken.
Die Neuntklässler haben an ihrer Schule die Roboter AG belegt und im vergangenen Jahr beim Field Robot Junior in Braunschweig den zweiten Platz belegt. Wie die anderen Teams auch haben sie nun 90 Minuten Zeit, um die Programmierung zu optimieren.
Eine Herausforderung für die 15-Jährigen: Weil die Linie eines Parcours etwas anders gefärbt ist, als sie vermutet hatten, müssen sie die Lichtsensoren neu positionieren und die Kontrastwerte anpassen, erläutert Lukas. Von dem Turnier in Georgsmarienhütte sind die Schüler begeistert. Ihr Ziel: Im kommenden Jahr möchten sie an dem Wettbewerb „Robot Rescue“ teilnehmen, der noch anspruchsvollere Aufgaben vorhält.
In Georgsmarienhütte ist das Gymnasium mit vier Teams vertreten und schneidet erfolgreich ab: Insgesamt gibt es für Gesamtplatzierungen und Erfolge in den einzelnen Disziplinen 820 Euro. Die sollen nicht nur in neue Technik gesteckt werden, einen Teil werden die Schüler spenden für „Ärzte ohne Grenzen“. Hintergrund des Turniers ist aber nicht nur der Wettbewerb vor zwei Jahren.
Hinzu kommt, dass die Berufsbildungsgesellschaft ein Lernstudio eingerichtet hat, damit Schüler frühzeitig an Technik und Naturwissenschaften herangeführt werden.
Eine der Angebote ist die Arbeit mit Robotern, woraus sich das Turnier entwickelt. Daran beteiligten sich nun 18 Gruppen in der Anfänger- und der Fortgeschrittenenklasse. Beeindruckt von dem Können der Schüler ist Monika Koopmann, Ausbildungskoordinatorin der Stadtwerke Osnabrück, die sich auch an dem Turnier beteiligt hatten: Die Technik fördere das abstrakte Denken, die Begabung, „den Weg in einzelne Schritte einzuteilen“, und das Projektmanagement, kurz: Fähigkeiten, die im Berufsleben gefragt sind.
Für die erfolgreichsten Teams gibt es schließlich aus der Hand von Bürgermeister Ansgar Pohlmann und Vertretern der beteiligten Firmen Pokale – die extra aus Kupfer gefertigt worden waren. Kein Wunder, denn auch das Osnabrücker Unternehmen KME gehörte zu den Organisatoren. Die weiteren Partner: Elster (ehemals Kromschröder) aus dem Lotter Ortsteil Büren und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Osnabrücker Land, kurz WIGOS.
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