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Tippspiel
Mit Blaulicht und Martinshorn zum Belmer Heideweg
Sechs Tote, zehn Schwerverletzte: Die Bilanz kling bedrückend – doch zum Glück sind am Belmer Heideweg keine Menschen verunglückt. Vielmehr war das Szenario Ausgangspunkt für eine Bereitschaftsübung von Feuerwehr und Rettungsdienst, an der rund 350 Einsatzkräfte teilnahmen. Getestet wurden Führung und Zusammenarbeit verschiedener Einheiten.
Ein Kellerbrand löst die Alarmierung aus, später bricht auch im sechsten Obergeschoss Feuer aus: So stellt sich die Lage für die Einsatzkräfte da, die ab kurz nach 15 Uhr am Heideweg eintreffen. In Belm geht es aber nicht allein um die Brandbekämpfung sondern auch um den Rettungsdienst: Der Landkreis verfügt über ein Konzept zum „Massenanfall von Verletzten“, kurz ManV. Je nach Lage wird in de Leitstelle eine entsprechende Alarmierung herausgegeben.
Wenigstens einmal jährlich führt der Landkreis Osnabrück Bereitschaftsübungen durch. Als passend erwiesen sich nun die drei Hochhäuser am Heideweg, die im August abgerissen werden. In der Regel laufen bei der Gemeindefeuerwehr vor Ort die Fäden zusammen, in diesem Fall übernimmt Belms Gemeindebrandmeister Aloys Wilker die Einsatzleitung. Nach gut einer Stunde ruft Wilker das Führungsteam zur Lagebesprechung zusammen. Hier wird deutlich: Die einzelnen Abschnitte haben ihre Aufgaben zu großen Teilen erledigt und die Brände sind gelöscht.
Beteiligt waren die Feuerwehren Belm, Wallenhorst, Rulle, Schledehausen, Osnabrück (mit den freiwilligen Feuerwehren Schinkel und Neustadt), Ostercappeln und Venne, dazu kommt die Unterstützung vom Landkreis Osnabrück mit dem Einsatzleitwagen.
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25.02.2011
