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Die nächste Wabe steht
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Autor: Henning Müller-Detert 24. Juni 2011 17:46 Uhr  Mehr Artikel von diesem Autor

Hochschule schafft mehr Platz für Veranstaltungen auf dem Lechtinger Gruthügel

Die nächste Wabe steht

Wallenhorst. Erster Spatenstich im Juni 2010, fünf Monate später das Richtfest und nun die Einweihung: Das Wabe-Zentrum der Hochschule Osnabrück verfügt nun über einen Erweiterungsbau, der nicht nur Platz für zusätzliche Veranstaltungen bietet, sondern auch über eine Hightech-Küche verfügt: „Das eigentliche Herzstück“, wie Prof. Elisabeth Leicht-Eckardt meinte.

 
Es ist vollbracht: Nach nur einem Jahr Bauzeit steht der Anbau des Wabe-Zentrums. Gestern erfolgte die offizielle Schlüsselübergabe. Foto: Klaus Lindemann  Vergrößern

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Jährlich wird der ökologische Lehr- und Versuchsbetrieb, der den Zusatz Klaus-Bahlsen-Haus trägt, für mehr als 100 Veranstaltungen genutzt. Die hohe Auslastung war einer der Gründe, die Räume auf nunmehr gut 700 Quadratmeter zu erweitern. Die Rut-und-Klaus-Bahlsen-Stiftung sowie die Hochschule steuerten jeweils 250000 Euro für die Investition bei.

Forschungs- und Informationszentrum, Bildungsstelle für Verbraucher, Multiplikatoren und Erzeuger: All diese Beschreibungen gehören zum Wabe-Zentrum, dessen Kürzel für „Waldhof-Aktion-Bildung-Erleben“ steht und dessen Name sich auch in der Bauform widerspiegelt. Mit den erweiterten Räumlichkeiten und der modernen Technik hofft Leicht-Eckardt, dass der Versuchsbetrieb der Hochschule zusätzliche praxisnahe Angebote schaffen kann.

Neben Veranstaltungssaal, Büro- und Seminarräumen wurde auch Platz für eine neue Küche geschaffen. Eine Besonderheit ist eine Anzeige: An ihr lässt sich der Energieverbrauch der einzelnen Küchengeräte sowie auch der Wasserverbrauch ablesen. Darüber hinaus wurden die Arbeitsplätze mit Kameras ausgestattet. Zentrale Aufgaben des Zentrums ist die Ernährungs- und Verbraucherbildung, wozu auch der schonende Umgang mit Ressourcen gehört. Bei der Einweihung spielte Leicht-Eckardt bereits mit einigen Ideen, die hier künftig realisiert werden könnten: Dazu könnten etwa spezielle Kochkurse oder Angebote für die Gastronomie gehören. „Wir arbeiten jetzt an den Feinkonzepten“, kündigte die Wissenschaftlerin an.

2004 hatte das Wabe-Zentrum die Arbeit aufgenommen. Möglich wurde der Bau der Einrichtung insbesondere durch die Unterstützung durch die Rut-und-Klaus-Bahlsen-Stiftung: Sie stellte in den vergangenen Jahren rund zwei Millionen Euro zur Verfügung.

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