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Verein „Bürger Europas“ Gast des Wallenhorster Seniorenbeirats
Wallenhorst. Der Mix aus Informationen und Quiz mit dem Titel „Mitten im Leben – Mitten in Europa“ kam bei den Wallenhorster Senioren gut an. Etwa 50 Personen saßen in der Fliesenscheune des Gasthofs „Zur Post“ beisammen. Sie folgten der Einladung des örtlichen Seniorenbeirats, der von den Referenten nach Internetrecherche ausgewählt wurde.
„Ich war schon erstaunt, dass sich der Verein Bürger Europas aus Berlin bei mir gemeldet hat und fragte, ob er mit der Veranstaltung nach Wallenhorst kommen darf. Im Internet ist er auf unser Motto ,Mitten im Leben‘ gestoßen. Ich bin ein bisschen stolz darauf, dass wir ausgewählt wurden“, erzählte Kornelia Böert, Gemeindebeauftragte für Frauen, Familien und Senioren.
Die Gäste aus Berlin, Heiko Fröhlich und Sarah Podszuck, stellten sich und ihr Projekt vor. Sie vertreten den parteienübergreifenden Verein Bürger Europas, der im Dezember zehn Jahre alt wird. Der Verein entwickelte das Film-Quiz und ist im Auftrag des niedersächsischen Europäischen Informations-Zentrums (EIZ) bis September in 30 Städten und Gemeinden zu Gast. „Unser Ziel ist es, Menschen über Europa zu informieren. Die Niedersachsen sind bundesweit die Rührigsten in Sachen Europa“, betonte Fröhlich.
In kurzen Filmeinspielungen präsentierte das Duo auch Projekte, die mit EU-Mitteln finanziert wurden. Im Anschluss daran stellte Heiko Fröhlich unterschiedlich schwere Fragen. Die jeweils erste richtige Antwort belohnte er mit einem kleinen Preis. Zahlreiche Informationen gab es überdies zu unterschiedlichen Themen wie Verbraucherschutz, Mehrgenerationenwohnen und gesund durch Europa.
Wofür die zwölf Sterne auf der EU-Flagge stehen, wissen nun auch alle: für Einigkeit und Harmonie. Nicht für Gründungsmitglieder. Das waren vor etwa 54 Jahren sechs Nationen, die eine Friedensgemeinschaft ins Leben riefen. Die Sterne stehen auch nicht für Amtssprachen. Derer gibt es 23 bei 27 Mitgliedern. Heiko Fröhlich stellte beispielsweise das grüne EU-Biosiegel vor und berichtete über den Haushalt.
„Der wird für sechs Jahre im Voraus festgelegt. Investitionen werden je nach Kassenlage verschoben, sodass die EU keine Schulden macht. Je nach Wirtschaftskraft zahlen die Länder jährlich rund 125 Milliarden Euro ein“, sagte er. Alle Staaten bekämen Unterstützung für förderfähige Projekte. „Die EU nimmt also nicht nur, sondern gibt auch zurück“, erklärte Fröhlich.
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