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Seltene Pflanzen in Bramsche gefunden
Bramsche. In der Umgebung von Bramsche sind erfreulicherweise noch mehrere Pflanzenarten anzutreffen, die landesweit selten geworden sind und bereits auf der „Roten Liste“ der gefährdeten Arten stehen. Das ist das Fazit einer Gruppe von namhaften Botanikern aus dem norddeutschen Raum.
Dr. Annemarie Schacherer vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) aus Hannover hatte die Mitarbeiter am niedersächsischen Pflanzenarten-Erfassungsprogramm zu einem Botaniker- und Kartiertreffen eingeladen.
Gemeinsam mit Walter Bleeker vom Naturwissenschaftlichen Verein Osnabrück und 38 weiteren Teilnehmern sollten unter anderem auch das FFH-Gebiet „Achmer Sand“ und angrenzende Areale im wahrsten Sinne des Wortes unter die Lupe genommen werden.
Stationen waren die Flächen der Stiftung Hof Hasemann nahe dem Bühner Bach, das Umfeld des Angelgewässers Larberge am Fürstenauer Damm, das Grasmoor und ein Teilbereich des ehemaligen Fliegerhorstes in Achmer. Die aus verschiedenen Teilen Niedersachsens angereisten Pflanzenkenner waren sehr angetan von der Pflanzenvielfalt, konnten doch sogar mehrere selten gewordene Arten ausgemacht und kartiert werden.
An einem Kleingewässer der Stiftung Hof Hasemann konnte zum Beispiel die auf der „Roten Liste“ der gefährdeten Arten stehende Igelsegge festgestellt werden. Am Ufer des Angelteichs am Fürstenauer Damm fanden sich die ebenfalls landesweit gefährdete Borstige Schuppensimse und die Orchideenart Fuchs-Knabenkraut sowie der Froschbiss.
Bei Beginn des Treffens hatten Hermann Hasemann von der Stiftung Hof Hasemann und Hans Macke als Vorsitzender der Niedersächschisch-Westfälischen Anglervereinigung (NWA) die Gäste in Bramsche willkommen geheißen.
Hans Macke überreichte den von der Bramscher Stadtmarketing GmbH zur Verfügung gestellten Bildband „Natur im Kulturland“ – passend zum Anlass – als kleines Erinnerungsgeschenk an Dr. Annemarie Schacherer.
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