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Erstes Cowboy-Turnier am Heger Holz
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Autor: Malte Schlaack 19. Juni 2011 20:05 Uhr  Mehr Artikel von diesem Autor

Rasanter Ritt

Erstes Cowboy-Turnier am Heger Holz

Osnabrück. Die größte Befürchtung zerstreute sich im Laufe des Samstages. Schlechtes Wetter war angesagt worden für Osnabrück. Aber was ein richtiger Cowboy oder Cowgirl ist, der lässt sich von ein paar Regentropfen nicht schocken. Mit einer Menge guter Laune und einem Schuss amerikanischer Coolness wurde das schlechte Wetter beim „1. Osnabrücker Cowboy-Turnier“ auf dem Gelände des Reitvereins Osnabrück quasi weggeritten.

 
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Der Wilde Westen der Stadt fing am Wochenende am Heger Holz an. Dort feierte das Osnabrücker Cowboy-Turnier seine Premiere. Fotos: Jörn Martens Entspannte Atmosphäre: Zwar ging es auch um Ruhm und Pokale, der Spaß für Reiter und Pferde stand aber im Mittelpunkt. Zeit zum Fachsimpeln gab es am Rande der Wettkämpfe genug. Ein Besucher aus Bissendorf-Ellerbeck.

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„Wir wussten ja gar nicht, wie man so ein Turnier veranstaltet, und haben es dann einfach mal gemacht“, sagte Isabell Mörsch. Gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten Sascha Ehrlich hatte sie die Idee zu dem besonderen Event. Der Reitverein wurde überzeugt, das Team ihres Rodeovereins „Flamingo Bar“ voll eingespannt, und nach einem knappen Jahr Planung konnte es dann losgehen. In Disziplinen wie dem Barrel Race, wo die Reiter auf ihrem Pferd mit hohem Tempo um drei Fässer herumreiten, kämpften Reiter aus ganz Deutschland um den Sieg. Entweder in der offenen Klasse oder als Wertungslauf im Rahmen der „National Barrel Horse Association“.

Alles unter den gestrengen Blicken von Werner Lieb, der als erster Richter extra aus Isny im Allgäu angereist war. An vielen Wochenenden ist er auf Turnieren unterwegs, bei der Premiere in Osnabrück gefiel es ihm genau wie den vielen Zuschauern. „Bin ich froh, dass ich jetzt nicht auf dem Gaul sitzen muss“, lachte Lieb während einer Regenpause, als sich die Reiter in der Gruppe unter einige Bäume verzogen hatten.

„In unserem Sport steht der Spaß mit dem Pferd im Vordergrund“, sagte Organisator Ehrlich. Reiter und Zuschauer fühlten sich auf der Anlage am Heger Holz sichtlich wohl, dazu trug auch das umfangreiche Rahmenprogramm bei.

Das Leben der amerikanischen Siedler vor 150 Jahren wurde gezeigt, elektronisches Bullenreiten und die Rodeoclowns Lothar, Simon und Dennis sorgten vor allem bei den jüngsten Zuschauern für gute Stimmung. Nach einem langen Tag mit vielen Pferden und Countrymusik ließen die Reiter um das Team der „Flamingo Bar“ mit einer zünftigen Party die erste Auflage eines gelungenen Reitsportevents der besonderen Art in Osnabrück ausklingen.

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