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„Intensiv, aber wohlwollend begleiten“
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Autor: Tobias Böckermann 19. Juni 2011 13:26 Uhr  Mehr Artikel von diesem Autor

Goldmann informiert sich auf Bauernhof

„Intensiv, aber wohlwollend begleiten“

Haren. Über die moderne Landwirtschaft haben sich Politiker der FDP auf dem Bauernhof Engelken in Haren-Wesuwe informiert und ausgetauscht. Wichtigstes Thema war die Produktion regenerativer Energie.

 
FDP-Politiker besichtigten die Hofanlage Engelken in Haren-Wesuwe. Foto: Tobias Böckermann  Vergrößern

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Auf dem Hof Engelken betreiben Senior Wilhelm und Junior Jens neben dem Ackerbau auch Bullenmast und Legehennenhaltung mit 36000 Tieren in Freilandhaltung. Seit 2010 erzeugt eine Biogasanlage Strom für das öffentliche Netz und Wärme, die sechs Haushalte und zwei Stallanlagen versorgt. Der mehr als 250 Jahre alte Hof hat nach der Aufgabe der Milchviehhaltung in den vergangenen Jahren einen stetigen und schnellen Wandel vollzogen. Insgesamt zählt der Betrieb fünf Arbeitskräfte, die Familienangehörigen mitgerechnet.

Jens Engelken und sein Bruder Christian, Student der Agrarökonomie, erläuterten mit Hans-Michael Goldmann, der Bundestagsabgeordneter und Vorsitzender des Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz ist, sowie dessen Parteifreunden Arnold Venema, Joachim Kohlmetz und Clemens-Paul Schulte unter anderem die Möglichkeiten und Chancen, die in der Produktion von regenerativer Energie liegen.

Goldmann betonte, die Bundesregierung habe die Energiewende beschlossen, und nun müssten auch Taten folgen. Wenn also Landwirte Energie produzieren wollten, dann müssten sie dabei Unterstützung erfahren und Genehmigungsbehörden sie intensiv, aber wohlwollend begleiten. „Es geht nicht darum, die Augen zu verschließen. Alles muss korrekt laufen. Aber wir haben es eilig, wenn wir den Atomstrom in nur einem Jahrzehnt ersetzen wollen.“

Goldmann erläuterte, der Neubau sowohl von Ställen als auch von Biogasanlagen müsse durch Raumplanung gesteuert werden, um Übertreibungen zu vermeiden. Im Emsland sehe er aber bisweilen schon eine Überregulierung.

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