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Osnabrück: Polizei und Disco-Betreiber arbeiten zusammen
Osnabrück. Wer in einer Osnabrücker Disco brutal wird, bekommt Disco-Verbot in ganz Osnabrück. Und darf sich auch nicht in die Nähe der Lokale wagen. Sonst gibt es Ärger mit der Polizei. Das haben die Betreiber von 18 Diskotheken am Freitag in einem Kooperationsvertrag mit der Polizei vereinbart. „Gewalt bleibt draußen“ heißt die Aktion.
Es geht um Schläger, die auch dann noch zutreten, wenn der Gegner schon am Boden liegt. Oder um Brutalos, die sich nicht scheuen, mit einer abgebrochenen Bierflasche zuzustechen. Bislang erhielten diese Täter Hausverbot in der jeweiligen Disco und mussten sich vor Gericht verantworten. Jetzt bleibt die Polizei dran, um der Wiederholungsgefahr vorzubeugen.
Ab sofort bekommen Disco-Schläger zeitlich befristete Aufenthaltsverbote für sechs Zonen im Stadtgebiet, in denen sich die 18 Lokale befinden. Der Bahnhofsvorplatz gehört dazu, der Güterbahnhof und die Lohstraße, tabu sind außerdem die Discos an der Baumstraße, an der Pagenstecherstraße und am Fürstenauer Weg.
In den Nächten vor Samstag, Sonntag oder einem Feiertag (20 bis 8 Uhr) dürfen sich die polizeilich registrierten Gewalttäter nicht in diesen Zonen blicken lassen. Tun sie es doch, ist eine Anzeige wegen Hausfriedensbruchs fällig. Im Wiederholungsfall könne die Polizei einen notorischen Schläger auch in Gewahrsam nehmen oder ein Zwangsgeld verhängen, erklärt dazu Kommissar Axel Felix, der die Arbeitsgruppe Disco-Gewalt leitet.
„Ein scharfes Schwert“ nennt Lars Wistuba, der Leiter des Zentralen Kriminaldienstes, das neue Instrument. Die Polizei werde aber mit Augenmaß damit umgehen und die Verhältnismäßigkeit der Mittel wahren.
Im Kooperationsvertrag verpflichten sich die Betreiber der Diskotheken, Gewaltdelikte bei der Polizei anzuzeigen und Hausverbote zu erteilen. Neu ist, dass sich die beteiligten Gastronomen gegenseitig über die ausgesprochenen Hausverbote informieren und die Verbote auf ihre jeweiligen Lokale ausweiten wollen.
Wie das praktisch funktioniert, erklärt Thomas Jankowski, Inhaber der Diskothek „Mondflug“: Übermittelt würden die Namen, das sei kein Problem, weil die Besucher immer damit rechnen müssten, nach dem Personalausweis gefragt zu werden. Die Weitergabe von Fotos sei allerdings nicht vorgesehen, heißt es bei der Polizei dazu.
Die Initiatoren von „Gewalt bleibt draußen“ versprechen sich einen Rückgang bei den Wiederholungsdelikten. Bei einer ähnlichen Kooperation in Hannover seien gute Erfahrungen gemacht worden, sagt Axel Felix. In Osnabrück laufe das Modell aber noch besser an, weil sich hier viel mehr Gastronomen beteiligten. Nur ein Lokalbetreiber habe der Polizei einen Korb gegeben.
Hier sind die Discos, die bei „Gewalt bleibt draußen“ mitmachen: Alando Palais, Alpen Max, Arlekino, Countdown, Five Elements, Glanz und Gloria, Grand Hotel, Green Mark, Heimlich, Hyde Park, Kleine Freiheit, Mondflug, Plan B, Rosenhof, Sonderbar, Sonnendeck, Virage und Zeitzone.
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pm Osnabrück. Er hatte offenbar nur nach einer Zigarette gefragt: Das reichte einer Gruppe von zehn bis 15 Unbekannten, um den jungen... mehr
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Werden sie doch - es kommt nur auf die Straftat an! Wenn die Kriminalität einen weißen Kragen hat, dann ist man schon mal bereit über einiges hinwegzusehen
Graf von Lambsdorff (Steuerhinterziehung), Gutti (Unberichtigtes Führen von Titeln, Diebstahl von geistigem Eigentum), Georg Schirmbeck (Untreue), Kohl (illegale Parteispendenpraxis), Boris Becker (Steuerhinterziehung), Oliver Kahn (Schmuggel), FJ Strauss (so einiges!) - alles angesehene und trotzdem wohlreputierte, ja sogar wählbare Mitbürger bzw. ehemalige Mitbürger.
Sorry für die Polemik....im Kern aber wahr.