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Erschreckende Details zum Mord im Wiehengebirge: Freundin erst erwürgt und dann verbrannt
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Leichenfund im Wiehengebirge

Erschreckende Details zum Mord im Wiehengebirge: Freundin erst erwürgt und dann verbrannt

Lübbecke/Osnabrück. Die Täter kannten keine Gnade: Sie lockten ihr Opfer, eine 28-jährige Frau aus Herford, in der Nacht zum 22. Mai auf den Waldparkplatz an der „Kahlen Wart“ im Wiehengebirge, erwürgten sie, übergossen die Tote mit Benzin und steckten sie an. Bis heute ist noch nicht geklärt, ob das Opfer zu diesem Zeitpunkt tatsächlich tot war. Nach den Tätern war auch im Osnabrücker Land gesucht worden.

 
Mit Benzin aus diesem Kanister wurde die erwürgte Frau übergossen. Foto: Nobbe  Vergrößern

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Rückblick: Am Morgen des 22. Mai entdeckte ein Norddic Walker die verbrannte Leiche einer zunächst unbekannten Frau auf einem Wanderweg im Wiehengebirge. Die Details des Mordkomplotts ließen jetzt selbst erfahrene Ermittler der Polizei erschaudern.

Als der 41-Jährige mit seiner Freundin, die zum Opfer werden sollte, in einem Opel-Kastenwagen in Richtung „Kahle Wart“ fuhr, hatte sich die Komplizin und Ex-Freundin des Fahrers im hinteren Bereich des Wagens unter Decken versteckt und sich Arbeitshandschuhe übergezogen. Im Wiehengebirge angekommen, öffnete der Fahrer die Kofferraumklappe und das Verbrechen nahm seinen Lauf, als die kräftige 31-jährige Ex auf ihre Nebenbuhlerin losging und sie misshandelte.

Nach dem Mord zogen die mutmaßlichen Täter, ein 41-Jähriger aus Bünde und seine 31-jährige Begleiterin, dem Opfer die Schuhe aus. Die Schuhe seien noch gut gewesen, und sie habe sie ihrer Mutter schenken wollen, hat die Beschuldigte später der Polizei lakonisch erklärt. Der Mann, der noch bei seinen Eltern lebte, gab sich in den Tagen nach dem Leichenfund auf Nachfragen seiner Mutter ahnungslos und tauchte schließlich bei den Eltern seiner Freundin, von der er sich offensichtlich befreien wollte, auf, fragte nach seiner Freundin und fuhr sogar mit zur Polizei, um eine Vermisstenanzeige zu erstatten.

DNA-Spuren von einer Zahnbürste des Opfers brachten für die Ermittler letztlich die Gewissheit, um wen es sich bei der verbrannten Leiche handelte. Von diesem Zeitpunkt an kam sehr schnell der Freund, der sich in Widersprüche verstrickte, ins Visier der Fahnder. Die Wohnung des Mannes wurde durchsucht, und die Leichenspürhunde schlugen schließlich am Opel an. Noch auf der Fahrt zur Polizei legte der 41-Jährige ein Geständnis ab und nannte seine Ex-Freundin als Mittäterin. Das mörderische Duo erwartet nun eine Anklage wegen gemeinschaftlichen Mordes aus niederen Beweggründen.


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  Leserkommentare

 
Ron K., Donnerstag, Juni 9, 2011 um 09:11 Uhr Mord .. bestimmt "schwere Kindheit" gehabt was?
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