·
ePaper·
Shop·
Tippspiel
Ein Kunstrasenplatz für Dissen
Aus einem Wunsch wird Wirklichkeit: Dissen bekommt den lang ersehnten Kunstrasenplatz. Dieses Vorhaben ist Bestandteil des „Masterplanes Sportfreianlage“, dem der Sozialausschuss in seiner Sitzung am Donnerstag einmütig zustimmte. Die Stadt Dissen investiert in dieses Vorhaben 978000 Euro, wobei das Geld in zwei Abschnitten in den Jahren 2012 und 2013 im Haushalt eingeplant ist.
Dem einstimmigen Beschluss des Ausschusses sind mehrjährige Planungen vorausgegangen, ehe der Rat beschlossen hatte, mit der Umsetzung des „Masterplanes Sportfreianlage“ sofort nach der Hallenbadsanierung in 2011 zu beginnen. Der vom Rat gebildete Arbeitskreis, dem auch Vertreter der Sportvereine angehören, diskutierte in mehreren Sitzungen über die Umsetzung, wobei insbesondere Zentralität und Vielfalt der Anlage erhalten werden sollten.
Vor diesem Hintergrund hatte dann das Planungsbüro Pätzold & Snowadsky eine Machbarkeitsstudie erarbeitet, die sowohl im Arbeitskreis wie auch jetzt im Ausschuss einhellige Zustimmung fand. Demnach wird der vorhandene Tennenplatz zu einem Kunstrasenplatz umgewandelt.
Für die Leichtathletik wird im Bereich der bisherigen Kleinspielfelder ein neues Werferfeld für Diskus und Hammerwurf sowie im Norden jeweils eine Gewichtswurfanlage und eine Steinstoßanlage jeweils mit Tennenbelag errichtet.
Das vorhandene Kunststoffkleinspielfeld wird zugunsten des neuen Werferfeldes in den Bereich der Grünfläche vor der Grundschule verlagert. Das weitere schon vorhandene Kleinspielfeld wird halbiert. Daneben wird im Bereich des verbleibenden Kleinspielfeldes eine Weitsprunganlage gebaut.
Läuft alles planmäßig, kann ab August 2013 auf dem Kunstrasen gespielt werden: „Eine äußerst gelungene und ausgewogene Planung. Sie muss nur noch bezahlt werden,“ äußerte sich Kämmerer Ulrich Strakeljahn, der dem Arbeitskreis und den Sportvereinen für deren sehr gute Arbeit dankte.
Dabei habe sich besonders ausgezahlt, dass mit dem Planungsbüro Pätzold & Snowadsky ausgezeichnete Fachleute hinzugezogen worden seien, ergänzte Maren Öynhausen (UWG). Alle Bedürfnisse seien nach kontroversen und konstruktiven Gesprächen abgedeckt; „wobei es einem bei den Kosten die Sprache verschlägt,“ betonte Öynhausen.
„Erst die Sanierung des Hallenbades, dann der Masterplan Sportfreianlage: Die Stadt Dissen löst ihr Versprechen ein,“ stellte Stefanie Hörning (CDU) fest, verbunden mit einem Dank an den Arbeitskreis und das engagierte Wirken der Dissener Vereine.
„Die Planungen sind nicht überdreht, alles, was geplant ist, muss auch sein,“ fügte Hartmut Nümann (SPD) hinzu. Zu hoffen sei allerdings, dass die Steuereinnahmen auch weiterhin fließen, denn: „Sollte es einen Einbruch geben, was ich nicht hoffe, müsste das Projekt gestreckt werden. Das wäre fatal, wenn wir anfangen, müssen wir auch auf‘s Tempo drücken.“
Wie sehr sich die Vereine mit dem Masterplan identifizieren, dokumentierte Ralf Niebrügge, der während einer Sitzungsunterbrechung die Bedeutung der Sportvereine mit Blick auf die Betreuungsarbeit hervorhob: „Wir machen einen guten Job“, meinte der Abteilungsleiter der TSG Dissen, der ebenfalls die super Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis lobte.
Sehr zur Freude des Ausschusses kündigte Niebrügge an, dass die Vereine mit einem Volumen von 62000 Euro zum Projekt Kunstrasen beitragen wollen. Ob Maschinenstunden, Barkapital oder den Kauf von Toren und anderen Sportgeräten: Niebrügge versprach Eigenleistung und Engagement. Dazu wurde bereits ein Freundekreis gegründet. Weiteres Geld wollen die Vereine durch den Verkauf von Parzellen, bei Aktionen zum Stadtfest und durch Sponsorenläufe einbringen.
Mehr Lokales







