·
Digitalabo·
Shop·
Tippspiel
Startbahnverlängerung am FMO: Woche der Wahrheit?
Münster/Osnabrück. Es könnte die berühmte Woche der Wahrheit werden – für den Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) auf der einen und den Naturschutzbund (NABU) auf der anderen Seite. Am Donnerstag (26. Mai) wird vor dem Oberverwaltungsgericht Münster erneut wegen der beabsichtigten Verlängerung der Startbahn verhandelt.
Nach mehr als 17-jähriger Verfahrensdauer eine endgültige Entscheidung? Wohl kaum. FMO-Geschäftsführer Gerd Stöwer und auch Josef Tumbrinck, NABU-Vorsitzender in Nordrhein-Westfalen, haben im Gespräch mit unserer Zeitung jeweils angekündigt, im Falle einer Niederlage selbstverständlich alle weiteren zur Verfügung stehenden juristischen Mittel prüfen zu wollen.
Um was geht es doch gleich noch? Der Kläger, der Naturschutzbund, klagt gegen den Planfeststellungsbeschluss des nordrhein-westfälischen Verkehrsministeriums vom 28. Dezember 2004, mit dem die Verlängerung der Start-und-Lande-Bahn des FMO von 2170 auf 3600 Meter zugelassen worden ist. Das Oberverwaltungsgericht Münster hatte bereits mit Urteil vom 13. Juli 2006 die Klage des NABU abgewiesen. Gegen dieses Urteil hatten die Naturschützer Revision beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig eingelegt. Und die Leipziger Richter haben tatsächlich mit Urteil vom 9. Juli 2009 die Entscheidung des OVG Münster aufgehoben – und die Angelegenheit zur erneuten Verhandlung an das Münsteraner Gericht zurückverwiesen mit der Vorgabe, sowohl die für den Ausbau sprechenden öffentlichen Interessen als auch die dagegen vorliegenden Gründe des Naturschutzes erneut zu gewichten. Nach Ansicht des Bundesverwaltungsgerichts ist vor allem eine Bewertung der Wahrscheinlichkeit erforderlich, mit der die Nachfrage nach Interkontinentalverbindungen am Flughafen Münster/Osnabrück eintrete, weil erst auf dieser Grundlage entschieden werden könne, ob die Gründe für den Ausbau ausreichten, um sich gegenüber dem Schutz der bei einer Startbahnverlängerung betroffenen Belange des Naturschutzes durchzusetzen.
Beide Seiten, sprich FMO und NABU, haben in den vergangenen Monaten insbesondere zur Thematik des Interkontinental- beziehungsweise Langstreckenverkehrs weitere Gutachten eingereicht, die (selbstverständlich) jeweils die entsprechende Position stützen. Reichlich Material also, was die Richter des OVG erneut abzuwägen haben.
Im Gespräch mit unserer Zeitung verweist FMO-Geschäftsführer Stöwer auf das Flughafenkonzept der Bundesregierung, das auf der Basis einer wissenschaftlichen Prognose des Prognoseinstituts Intraplan davon ausgehe, dass sich der Luftverkehr in Deutschland von heute rund 190 Millionen Fluggästen bis zum Jahr 2025 auf rund 300 Millionen erhöhen werde. Die damit zusammenhängenden Verkehre könnten nicht mehr wie heute auf größere Flughafenstandorte oder Drehkreuze konzentriert bleiben. „Da die großen Flughäfen in Deutschland, bedingt durch die zu erwartenden Wachstumsraten des Luftverkehrs, relativ schnell an ihre Kapazitätsgrenzen kommen werden, werden von dieser Entwicklung vor allem die kleineren Flughäfen in der Fläche profitieren, so auch der FMO.“
Der NABU-Vorsitzende Tumbrinck sieht das naturgemäß völlig anders und führt beispielsweise eine Stellungnahme des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt ins Feld. Gravierende methodische Schwächen in den vom Flughafen in Auftrag gegebenen Prognosen hätten zu ungenauen und viel zu optimistischen Annahmen bei der zukünftigen Nachfrage nach interkontinentalem Passagierverkehr am FMO geführt.
ADAC-Luftrettung zieht um in den Airportpark am FMO
Osnabrück/Greven. Bei der Vermarktung des Gewerbegebietes Airportpark am Flughafen Münster-Osnabrück (FMO) gibt es endlich erste Erfolgsmeldungen. Die... mehr
Film am FMO zum Reiterfestival
Osnabrück/Hagen. Die Partnerschaft ist naheliegend: Besucher aus aller Herren Länder begrüßt der Hof Kasselmann bei Horses & Dreams. International... mehr
Pilot bei Landeanflug auf FMO mit Laserpointer geblendet - Mutmaßlicher...
pm/dapd Osnabrück. Mit einem Laserpointer soll ein 43-jähriger Georgsmarienhütter am Dienstagabend den Piloten einer... mehr
Mehr Lokales








Das Winzige, was er von sich gibt, ist ein unqualifiziertes Gemecker über die Grünen.
Etwas Produktives hat er noch nicht von sich gegeben - nur, dass ihm alles am A... vorbeigeht.
Vielleicht ist er selbst ein A... ???
Sicherlich wird es am FMO keinen Interkont-Linienverkehr geben. Die drei großen dt Drehkreuze werden sich sicher nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. Aber im Charter- / bzw Urlaubsverkehr wäre ein gewisses Potential vorhanden um bsplw die Touris in die Dom-Rep zu fliegen. Die Fahrt nach Lohausen (D-dorf), Amsterdam oder FFM bliebe uns erspart. Ist doch auch ein kleiner Umweltaspekt. Denkbar wäre aber auch, die Rennstrecken wie Mallorca, Ibiza und die Kanaren, mit großem Fluggerät zu bedienen. Hier könnte man aus zwei kleinen Boeings einen großen Airbus machen. Aber sowas würde der Markt regeln.
Das Argument der Ausbaugegner, die Interkont-Chaterflüge in Lohausen auszubauen ist nicht ohne weiteres möglich. In Düsseldorf wird man aufgrund des Angerlandvergleichs politisch gebremst. Man hat dort gewaltige Slotprobleme und nutzt daher freie Kapazitäten für den Ausbau des Drekkreuzverkehrs (Lufthansa und Air Berlin(LTU)) und holt sich neue Linien-Carrier ins Haus, wie jüngst Air China.
auch deine meinung über mich geht mir am arsch vorbei...
für mich sind und bleiben die grünen fantasten! fakt