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Studentinnen der Hochschule belegen mit Tofu-Praline vierten Platz bei Wettbewerb
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Autor: Marie-Luise Braun 09. Mai 2011 15:13 Uhr  Mehr Artikel von diesem Autor

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pe N. Mittwoch, 11. Mai 2011 23:53 Uhr

Tofinée heißt die Leckerei

Studentinnen der Hochschule belegen mit Tofu-Praline vierten Platz bei Wettbewerb

Osnabrück. Pralinen sind süß. Ihr zarter Schoko-Schmelz zergeht auf der Zunge, danach entdeckt der Gaumen weitere Aromen wie Chili, Mandel –und Tofu. Geht nicht? Geht doch. Vier Studentinnen der Hochschule haben eine Praline aus dem Soja-Produkt entwickelt. Bei einem Wettbewerb haben sie mit der Kreation Platz vier belegt.

 
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Frühlingsgrün ist die Verpackung für Tofinée: Janina Weidner, Alisa Schwesig und Kira Wriggers haben mit einer Tofu-Praline an einem Wettbewerb teilgenommen. Ihre Kollegin Petra Cybulski ist nicht im Bild. Foto: Marie-Luise Braun Vier Tofinées gab es für jedes Jurymitglied. Foto: Privat

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Wer ist bloß auf die Idee gekommen? Tofu schmeckt doch nach nichts und ist von gummiartiger Konsistenz. Doch Janina Weidner, Alisa Schwesig, Kira Wriggers und Petra Cybulski ficht das nicht an. „Wir haben im vergangenen Semester ein Projektseminar über Tofu gehabt, da hat sich das im Gespräch über den Wettbewerb einfach so ergeben“, erinnert sich Kira Wriggers nüchtern.

Kommilitonen der Studentinnen des Bachelorfachs „Wirtschaftsingenieurwesen/ Lebensmittelproduktion“ hatten vergangenes Jahr am ersten Durchlauf der „Trophelia“ teilgenommen. Anfang des Jahres wollten die vier nun selbst probieren, ob sie für die Teilnahme ausgewählt werden. Nur sechs der zwölf Bewerbergruppen wurden zur Endrunde des Wettbewerbs zugelassen, um deren Teilnahme sie sich mit einem umfassenden Dossier bewerben mussten.

„Darin schildern wir die Technik, die Finanzen und den gesamten Produktionsablauf inklusive aller Arbeitsschritte, Verpackung, Versand und Vermarktung“, sagt Janina Weidner. Und ein Name musste her. „Tofinée“ sollte die Gaumenfreude heißen –die Mischung aus Tofu und Pralinée.

Mitten in der Prüfungsphase erstellten die vier das gewünschte Dossier, im Januar reichten sie das Schreiben ein. Anfang März kam die Einladung nach Bonn zur Endrunde. „Mit einer kurzen E-Mail“, erzählt Weidner. Dann ging es mit der Arbeit weiter. Die Rezeptur musste verfeinert, die Verpackung hergestellt, eine Präsentation erarbeitet werden. „Wir haben vier Varianten produziert. Eine normale, eine mit Zimt, eine mit Mandel und eine mit Chili. Vanille hat nicht geschmeckt“, schildert Alisa Schwesig den etwas turbulenten Produktionsprozess, der am Tag vor der Präsentation länger dauerte als gehofft. Die Studentinnen hatten nur eine Pralinenform –produziert haben sie 60 Stück, um einige in Reserve zu haben. Benötigt haben sie 28 – für jeden der Juroren vier Stück.

„In der Jury saßen Vertreter von Unternehmen wie Lindt und Dr. Oetker“, ergänzt Kerstin Stallmann, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Hochschule. Veranstalter des Wettbewerbs ist der Forschungskreis der Ernährungsindustrie (FEI) in Bonn, der ihn jetzt zum zweiten Mal durchgeführt hat.

So richtig zufrieden waren die vier am Ende nicht mit ihrem vierten Platz. Aber jetzt wollen sie noch an einem Wettbewerb der Hochschule teilnehmen. Und hoffen da auf ein besseres Ergebnis.

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pe N., Mittwoch, Mai 11, 2011 um 23:53 Uhr Wie staatliche Hochschulen ihre Studienabschlüsse verkaufen http://www.scribd.com/doc/55215673/Wie-staatliche-Hochschulen-ihre-Studienabschlusse-verkaufen-Public-Private-Partnership-PPP-Hochschulpolitik-www-Studis-Online-de
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