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Letztmaliges Treffen der Landesgartenschau GmbH - Blick zurück auf die Bad Essener Erfolgsgeschichte
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Letztmaliges Treffen der Landesgartenschau GmbH - Blick zurück auf die Bad Essener Erfolgsgeschichte
Letztmaliges Treffen der Landesgartenschau GmbH - Blick zurück auf die Bad Essener Erfolgsgeschichte
Bad Essen. „Wir können mit aufrichtiger Freude feststellen: Es war eine richtige Entscheidung, die Bad Essen und die gesamte Region vorangebracht hat. Die Landesgartenschau ist eine Erfolgsgeschichte.“
Bad Essens Bürgermeister Günter Harmeyer dankte ausdrücklich allen, die zu diesem Gesamterfolg Landesgartenschau beigetragen haben.
Nachdem die Hauptaufgabe der Landesgartenschau Bad Essen 2010 GmbH nun abgeschlossen ist, traf sich der Aufsichtsrat der GmbH letztmalig im Bad Essener Rathaus.
Der Aufsichtsrat setzte sich bisher aus folgenden Mitgliedern zusammen: Bürgermeister Günter Harmeyer (Vorsitzender), Jürgen Frieler, Frank Hünefeld, Dr. Joachim Lücht, Timo Natemeyer und Viktoria von dem Bussche-Ippenburg. Darüber hinaus waren Ansgar Pohlmann (stellvertretender Vorsitzender und Vertreter der Wirtschaftförderungsgesellschaft Osnabrücker Land mbH), Lutz Arnsmeyer und Sigfried Dann (Vertreter der Fördergesellschaft Landesgartenschauen Niedersachsen mbH) Mitglieder des Aufsichtsrates.
Von April 2009 bis Juli 2010 war außerdem Torben Kuhlenkasper Mitglied des Aufsichtsrates.
Die Geschäftsführung der Landesgartenschau GmbH oblag Heinrich Sperling. Als Prokuristen wurden Judith Dohmen-Mick und Carsten Lüke bestellt.
Seit fast zwei Jahren, beginnend im April 2009, begleitete der Aufsichtsrat die Planung, Durchführung und die Nacharbeiten der Landesgartenschau 2010. Er kann dabei nach den Worten Harmeyers auf zwei anstrengende, aber auch sehr erfolgreiche Jahre zurückblicken: 400000 Besucher wurden anfangs erwartet, 513000 sind gekommen – und waren begeistert.
Mit einem enormen Tempo, das infolge der sehr knappen Vorbereitungszeit von nur einem Jahr vorgelegt wurde, konnte das Konzept einer Landesgartenschau an zwei Standorten verwirklicht werden. Politik, Verwaltung und Bürgerschaft „standen geschlossen hinter der Entscheidung für dieses große Projekt“, so Harmeyer.
Trotz eines sehr harten Winters in der Vorbereitungsphase, schwierigen Witterungsverhältnissen während der Gartenschau und trotz eines schmalen Budgets (6,8 Millionen Euro € Durchführungshaushalt und 3,2 Millionen Euro € Investitionsvolumen) konnten die Tore der Landesgartenschau nach einem Pre-Opening offiziell am 23. April 2010 geöffnet werden.
Mit mehr als 100 Garten- und Ausstellungsbeiträgen, zwölf Blumenhallenschauen und 13 Gartenfestivals war es die „Gartenschau der Gärten“.
Eine von der IHK Osnabrück Emsland unabhängig durchgeführte Gästebefragung zeigt eine sehr positive Besucherbeurteilung auf – im Schnitt wurde die Schulnote 1,8 gegeben. Laut Befragung gaben die Tagesgäste im Durchschnitt 34 Euro aus, Übernachtungsgäste 168 Euro (jeweils ohne Eintritt). Die Landesgartenschau war in vielerlei Hinsicht eine Bereicherung nicht nur für Bad Essen, sondern für die gesamte Region: finanziell, wirtschaftlich und marketing-strategisch.
Wichtig für den Erfolg der Landesgartenschau war das breite Bürgerengagement. In zwölf Bürgerforen wurden die Bürgerinnen und Bürger vor, während und auch nach der Gartenschau über den aktuellen Stand informiert und konnten ihre Ideen und Wünsche einbringen. Die „Kundigen Bürger“ standen allen Bad Essener Gästen als Ansprechpartner zur Verfügung. Nach ihrer Schließung am 17. Oktober 2011 stand fest: Durch die „Marke“ Landesgartenschau haben zahlreiche Gäste die Gemeinde Bad Essen kennengelernt und viele von ihnen wollen wiederkommen.
Durch das sehr gute Ergebnis der Gartenschau kann in den nächsten Jahren die Pflege des Sole- und Kurparks finanziert werden, sodass die Erwartungen der Besucher an die hohe Qualität des Parks auch weiterhin erfüllt werden können.
In der Sole-Arena, die für den Niedersächsischen Staatspreis für Architektur 2010 nominiert worden ist, wird auch künftig das Thema Sole vielseitig erlebbar sein. Himmelsterrasse, Forum Natur und der Serpentinengarten bleiben ebenfalls erhalten. Schloss Ippenburg wird auch in diesem Jahr seine Gartenfestivals feiern. Nach dem Abbruch des ehemaligen Hallenbades wird nun die entstandene freie Fläche neu gestaltet und optisch dem Sole- und Kurpark angepasst. Sie wird als Grünfläche mit einzelnen Bäumen und Büschen genutzt. Der neue Parkplatz neben dem Restaurant „Lotusgarten“ entsteht mit einer gemeinsamen Zu- und Abfahrt. Außerdem werden zwei Zufahrten zum Dr.-Becker-Neurozentrum geschaffen.
An der unteren Zufahrt werden neue Beete angelegt, um Kurpark-Atmosphäre zu schaffen. Die obere Zufahrt wird mit Behindertenparkplätzen sowie einer Wendemöglichkeit versehen.
Die Spielgeräte aus dem Wald werden umplatziert und auf einem kreisförmigen Sandplatz aufgestellt.
Nach dieser „Erfolgsgeschichte Landesgartenschau“ wurden nun mit Dank der Gemeinde Bad Essen Heinrich Sperling, Ansgar Pohlmann, Lutz Arnsmeyer, Sigfried Dann und Viktoria von dem Bussche aus dem Aufsichtsrat verabschiedet.
Die Funktion des Aufsichtsrates wurde auf den Verwaltungsausschuss übertragen, und die neue Geschäftsführung übernehmen Carsten Meyer und Carsten Lüke, ihres Zeichens Erster Gemeinderat und Fachdienstleiter im Rathaus der Gemeinde Bad Essen.
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