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Aschendorfer weihen Amandusschule nach 800000-Euro-Umbau feierlich ein
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Makkaroni, Mensa und moderne Klassen

Aschendorfer weihen Amandusschule nach 800000-Euro-Umbau feierlich ein

gs Aschendorf. Über dem Haupteingang der Amandusschule in Aschendorf prangt seit dem Wochenende ein bunter Schriftzug mit dem Namen der Grundschule. Die Buchstaben stehen symbolisch für den neuen Glanz, in dem die traditionsreiche Schule erstrahlt. Knapp 800 000 Euro hat die Stadt Papenburg in den Ausbau des Ganztagsbetriebs gesteckt.

 
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Über dem Haupteingang enthüllte Hausmeister Manfred Berling (auf der Leiter) vor den Augen von Rektorin Agnes Konken, Papenburgs Bürgermeister Jan Peter Bechtluft, des Ersten Kreisrats Reinhard Winter, des Aschendorfer Ortsbürgermeisters Hans-Michael Goldmann sowie der Vorsitzenden des städtischen Kita-, Schul- und Jugendausschusses, Annette Pöttker (von links), den neuen Schriftzug der Schule. Fotos: Gerd Schade Baustelle Schule: Viertklässler errichteten eine Mauer aus Bildungsbausteinen. Hausmeister Manfred Berling enthüllt den bunten Schriftzug. Viertklässler gestalteten den Festakt mit. Akrobatisch: Zweitklässlerinnen tanzten zu Shakiras WM-Song "Waka waka". Baustelle Schule: Schüler errichteten eine Mauer aus Bildungsbausteinen. Hier geht's zur Mensa. Valentina Ross bot in der Mensa Kostproben mit Reis und Makkaroni an. Ernährungsquiz im Foyer. Schülerzeitung gefällig? Geschicklichkeit war beim Baustellen-Parcours gefragt. Bastelangebot mit brennender Kerze. Spaß und Spiel auf dem Schulhof. Auf dem Schulhof boten die Malteser Einblicke in die Arbeit des Rettungsdienstes. Rollparcours in der Turnhalle. Einmal kräftig durchpusten, bitte. Blick ins Klassenzimmer für Experimente.

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Nach umfassenden Umbau- und Erweiterungsarbeiten, die parallel zum Unterrichtsalltag liefen, wurde die Schule am Samstag mit einem Festakt und einem Tag der offenen Tür feierlich eingeweiht.

„Wir haben es geschafft.“ Mit diesen Worten brachte Rektorin Agnes Konken ihre Erleichterung über den Abschluss der Bauarbeiten und ihre Freude über die neuen Errungenschaften der Schule zum Ausdruck. Herzstück des Ausbaus ist der Anbau einer Mensa, die zu einer Aula erweitert werden kann. Außerdem wurden zwei Betreuungsräume und ein Aufzug neu erstellt, ein behindertengerechtes WC eingebaut, die Lehrertoiletten grundsaniert sowie die frühere Schulküche, das Sekretariat und das Büro der Schulleiterin neu gestaltet. An der Stelle der bisherigen Aula wurden drei Unterrichtsräume geschaffen. Bereits im August 2009 hatte der Rotkreuz-Kindergarten „Villa Kunterbunt“ einen Teil des Schulgebäudes bezogen.

Konken betonte, dass die Finanzierung ohne die Stadt Papenburg (mit Mitteln des Konjunkturpaketes II von Bund und Land) und den Landkreis Emsland (aus der Kreisschulbaukasse) nicht möglich gewesen wäre. Ein außerordentliches Dankeschön richtete die Rektorin an Hausmeister Manfred Berling, der während des nicht immer einfachen Nebeneinanders von Schulalltag und Baustelle stets den Überblick behalten habe.

Bei der kindgerechten Gestaltung des Schulhofes hätten die Eltern kräftig mit angepackt. Auch dies hätte aber ohne finanzielle Unterstützung von Stadt, Schulförderverein und Sponsoren nicht realisiert werden können. Wie Konken weiter ausführte, soll der Schulhof im Sommer um eine Laufbahn und eine Weitsprunggrube ergänzt werden. Anfang 2012 sollen zudem neue Parkplätze entstehen.

Basis für gute Bildung

„Kinder brauchen Struktur und Rhythmus auf Basis einer guten Bildung“, betonte Konken. Dank der neuen Ausstattung könne die Amandusschule dem Anspruch einer offenen und bildungsorientierten Schule gerecht werden. Erster Kreisrat Reinhard Winter hob die Bedeutung der ganzheitlichen Betrachtung in Sachen Bildung hervor. Gerade im frühkindlichen Bereich habe der Landkreis schon vor Jahren die Vorreiterrolle übernommen. „Im besten Fall begleiten wir ein Kind von der Kindertagesstätte bis zum Start ins Berufsleben“, sagte Winter. Er zeigte sich davon überzeugt, dass Kita und Grundschulen wie in Aschendorf langfristig immer häufiger auf demselben Gelände angesiedelt sein werden. Der Themenkomplex Schule/Bildung werde eine Dauerbaustelle bleiben, „denn die Gesellschaft bewegt sich“, betonte Winter. Papenburgs Bürgermeister Jan Peter Bechtluft bezeichnete den Umbau als rundherum gelungen, funktionsgerecht und dennoch äußerlich ansprechend. Der Aschendorfer Ortsbürgermeister Hans-Michael Goldmann erinnerte daran, dass es der Ortsrat gewesen sei, der die entscheidenden Weichen gestellt habe.

Schüler gestalteten den Festakt unterhaltsam mit. Den kirchlichen Segen sprachen die Pastoren Ulrich Högemann und Ralf Maennl. Högemann erinnerte daran, dass „alles hier auf Erden an die Wirklichkeit Gottes rührt“. Maennl betonte, dass der „ideenreiche Ausbau“ ein stärkeres Gemeinschaftsgefühl ermögliche, beispielsweise durch gemeinsames Essen in der Mensa. Dort servierte Mitarbeiterin Valentina Ross den Einweihungsgästen als Kostproben ein Reisgericht und einen Makkaroni-Auflauf.


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