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Freizeitpark in Fürstenau startet in die Saison
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Lounge eröffnet

Freizeitpark in Fürstenau startet in die Saison

Fürstenau. Die drei niederländischen Investoren waren bester Laune, Fürstenaus Bürgermeister ebenfalls. Nur Antje Kowallik wirkte am Freitagnachmittag zunächst ein wenig angespannt. Kein Wunder. 400 geladene Gäste waren zur Eröffnung von „Antjes Lounge“ im Ferien- und Freizeitpark Fürsten Forest gekommen. Das Fest mit Hubschrauber, Lamborghini und Dixieland-Musik war gleichsam der Startschuss für die erste offizielle Saison im Fürsten Forest.

 
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Er ist für jeden Spaß zu haben: Fürstenaus Bürgermeister Herbert Gans. Das kleine Foto zeigt die Investoren, Lounge-Betreiberin Antje Kowallik sowie Herbert Gans und Samtgemeindebürgermeister Peter Selter. Fotos: Jürgen Ackmann Eröffnung von "Antjes Lounge" im Fürsten Forest in Fürstenau: Zur Eröffnung gab es natürlich Sekt. Eröffnung von "Antjes Lounge" im Fürsten Forest in Fürstenau: Investor Jan Boomkamp (links) war ebenfalls mit von der Partie Eröffnung von "Antjes Lounge" im Fürsten Forest in Fürstenau: Die drei Damen von der Stadtverwaltung - Monika Kolloser, Anja Meyer und Sonja Ahrend Eröffnung von "Antjes Lounge" im Fürsten Forest in Fürstenau: Deko in Anjas Lounge Eröffnung von "Antjes Lounge" im Fürsten Forest in Fürstenau: Investor Peter van Merksteijn mit Fürstenaus Bürgermeister Herbert Gans Eröffnung von "Antjes Lounge" im Fürsten Forest in Fürstenau: Anja Kowallik (links) wird Anjas Lounge betreiben. Eröffnung von "Antjes Lounge" im Fürsten Forest in Fürstenau: Musik gab es auch Eröffnung von "Antjes Lounge" im Fürsten Forest in Fürstenau: Ach ja. Der Bürgermeister ist für jeden Spaß zu haben Eröffnung von "Antjes Lounge" im Fürsten Forest in Fürstenau: Das Foto mit den drei Investoren, Anja Kowallik, Fürstenaus Bürgermeister Herbert Gans und Samtgemeindebürgermeister Peter Selter (rechts) nebst Tochter Eröffnung von "Antjes Lounge" im Fürsten Forest in Fürstenau: Der Handwerkerring - hier Hajo Fritze - überreichte einen Wetterstein an die niederländischen Investoren.

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Derzeit entsteht auf dem Gelände der ehemaligen Pommernkaserne der größte „Outdoor-Park“ Europas, wie es heißt. Mehr als 360 Hektar umfasst er, mithin fünf Prozent der gesamten Fläche der Stadt Fürstenau. Strecken für Geländefahrten mit Quad oder Geländewagen gibt es bereits. Auch Panzerfahrten oder die virtuelle Bärenjagd auf einer Laserschießanlage sind möglich. In Planung sind ein Golfplatz, ein Hotel, mehrere 100 Ferienhäuser, ein Kletterpark und weitere Angebote.

Die Basis für diese Angebote ist „Antjes Lounge“ im ehemaligen Offiziersheim. Zu ihr gehören unter anderem ein Saal für 120 Gäste, eine Kellerbar oder eine Grillterrasse – gestaltet von einem Niederländer, der für Einrichtungsshows im TV arbeitet. Geöffnet ist die Lounge an sieben Tagen in der Woche jeweils von 11 bis 20 Uhr – danach auf Bestellung. Wie Antje Kowallik und Geschäftspartner Andreas Läkamp erklärten, sind die Räume bereits jetzt über weite Strecken des Jahres gebucht.

Auch das Interesse am Offroad-Gelände selbst ist groß. So hat sich unter vielen anderen ein niederländischer Geländewagen-Club mit 200 Autos und 400 Personen angemeldet. Auch der Jeep-Club Deutschland mit 800 Mitgliedern schaut in den nächsten Monaten vorbei. „Wir wollen eine neue Erfahrung machen“, erklärte Vorstandsmitglied Jutta Sander aus Barsinghausen.

Was für die einen Fahrspaß ist, bedeutet für andere Arbeit. Im Tourismusbüro sei die Zahl von Anfragen aus den Niederlanden zum Ferien- und Freizeitpark deutlich gestiegen, berichtete Anja Meyer von der Verwaltung der Samtgemeinde Fürstenau.

So betrachtet, hat sich das Wagnis gelohnt, dass die Kommune vor drei Jahren einging, als sie den Stahlunternehmer Peter van Merksteijn, den IT-Spezialisten Hans Lesscher und den Garten- und Landschaftsfachmann Jan Boomkamp ins Boot holten. Die drei Investoren seien immer am Ball geblieben, erklärte Samtgemeinde Bürgermeister Peter Selter. Das habe auch die Planungsbehörden überzeugt.

Als auch das gesagt war, brannte ein Feuerwerk zur Eröffnung von „Antjes Lounge“ ab. Dann ging es mit Fahrzeugen ins Gelände, mit dem Hubschrauber in die Luft oder ab zum Kletterparcours. Der Park hat den Betrieb aufgenommen.


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