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Quelle: pm/Ems-Zeitung 21. März 2011 17:40 Uhr

Landesgartenschau: Senioren Union bringt Gut Altenkamp ins Spiel

Nach Alternativen suchen

pm Papenburg. Um die Vorstellungen und Konzepte sowie Folgekosten einer Landesgartenschau in Papenburg zu erfahren, hat die Senioren Union Papenburg/Aschendorf/Herbrum den Bürgermeister Jan Peter Bechtluft zu einer Veranstaltung ins Café Glashütte eingeladen. Um Kosten zu sparen, brachte die Senioren Union als alternativen Veranstaltungsort für die Landesgartenschau unter anderem das Gut Altenkamp ins Spiel.

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Vor mehr als 40 Teilnehmern erläuterte der Bürgermeister in seinem Vortrag, der durch Auszüge aus der Machbarkeitsstudie 2009 ergänzt wurde, die bisherigen Bemühungen um die Bewerbung für eine Landesgartenschau.

Als Kerngelände sei der Stadt- und Volkspark für die Landesgartenschau vorgesehen. Diese sollen über eine Achse Bürgermeister -Hettlage-Straße mit Unterführung der Rheiderlandstraße verbunden werden; geschätzte Kosten etwa 1,2 Millionen Euro. Beide Parks sollen eingezäunt werden, diese können dann über eine Eintrittsgebühr von etwa 14 Euro € pro Person betreten werden.

Laut Machbarkeitsstudie 2009 werden die Investitionskosten mit 9,6 Millionen Euro veranschlagt, die Durchführungskosten mit 6,8 Millionen Euro. Wobei sich die jährlichen Folgekosten auf 150000€ bis 200000 Euro belaufen würden. Angesichts der angespannten Haushaltslage der Stadt müssten laut Bechtluft mindestens 50 Prozent der Investitionskosten als Fremdmittel eingeworben werden. Bei einer Kalkulation von 400000 Besuchern werde mit einem Defizit von zwei Millionen Euro gerechnet. Bei etwa 650000 Besuchern könne ein Ausgleich erzielt werden.

Seitens der Senioren Union wurden Alternativen für die Gestaltung einer Landesgartenschau in vorhandenen Einrichtungen vorgeschlagen, um die Kosten der Veranstaltung zu senken. Genannt wurden Gut Altenkamp mit dem barocken Garten und dem Stiefelknechthaus, der Demonstrationswald mit der bereits vorhandenen Unterführung der Rheiderlandstraße und das Forum Bethlehem mit dem Garten der ökologischen Mitte sowie die Anlage der Historisch-Ökologischen Bildungsstätte. Im Fokus der Planungen müssten die Bedürfnisse einer älter werdenden Bevölkerung stehen. Besonders die Menschen in Papenburg müssten von einer Landesgartenschau profitieren.

Über die Aktivitäten und Planungen Forum Bethlehem berichtete Frau Marlen Schmitz, Geschäftsführerin der Sabek gGmbH. Zudem stellte sie das im Bau befindliche „Bürgerzentrum für Ältere“ vor. Guntram Dubke vom Bildungsforum Glashütte erläuterte anhand von Plänen den „Park der ökologischen Mitte“ beim Forum Bethlehem. Dieser Park soll 2014 fertig sein.

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