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Biomassekraftwerk für Gärtnereien
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Autor: Eva Kleinert 17. März 2011 18:11 Uhr  Mehr Artikel von diesem Autor

Goldmann besucht Gartenbauzentrale

Biomassekraftwerk für Gärtnereien

evk Papenburg. Bei einem Besuch des FDP-Bundestagsabgeordneten Hans-Michael Goldmann in der Gartenbauzentrale (GBZ) in Papenburg hat Geschäftsführer Karl Voges die Chance genutzt, aktuelle Probleme sowie Planungen zum Bau eines Biomassekraftwerkes anzusprechen.

 
Wollen die Bevölkerung an den Planungen zum Kraftwerk beteiligen (von links): Karl Voges, Christa Ruhoff, Hans-MIchael Goldmann, Günther Padubrin und Petra Baron. Foto: Eva Kleinert  Vergrößern

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„Vor allem im Winter sind die Energiekosten sehr hoch. Im Vergleich zu den Niederlanden entstehen dadurch Wettbewerbsverzerrungen“, kritisierte Voges. Die Gaspreise seien unverhältnismäßig hoch, weswegen über Alternativen nachgedacht werden müsse. Voges: „Wir planen ein Biomassekraftwerk, das nur mit Abfallholz betrieben werden soll.“ Damit die Energie, die nicht nur im Winter, sondern auch im Sommer produziert werde, auch in der warmen Jahreszeit genutzt werden könne, soll die Wärme in Kühlenergie umgewandelt werden. „Wir sind da ganz weit vorne in der Planung“, erklärte Voges, dass sich mehrere Gärtner an dem Projekt beteiligen wollen. Geplanter Standort für das Biomassekraftwerk ist laut Voges das Umfeld der Gärtnerstraße. Goldmann begrüßte die Planungen: „Wenn die Umwelt nicht belastet wird, wünschen wir uns das.“

Bürgerversammlung

Günther Padubrin, Anwohner aus Aschendorfermoor und FDP-Ortsratsherr, befürchtete in diesem Zusammenhang eine zunehmende Belastung für die Anwohner. Schon jetzt sei durch den Lkw-Verkehr die Wohnqualität erheblich eingeschränkt. Voges und Padubrin einigten sich, eine Bürgerversammlung einzuberufen.

Nicht nur dieses Projekt stieß bei Goldmann auf Zustimmung. Auch über das Konzept zur internen Qualitätssicherung zeigte er sich begeistert. „Wir müssen gewährleisten, dass die Waren frei von chemischen Rückständen sind“, erklärte Voges, dass zwischen den rund 50 Gartenbaubetrieben, die der GBZ angehören, ein interner Wettbewerb herrsche. Ergebnisse einzelner Proben würden offengelegt, um die Qualität insgesamt zu verbessern. „Betriebe, die die Grenzwerte überschreiten, schmeißen ihre Ware weg“, so Voges. Neben den Gärtnern würden auch die Labore getestet, die die Proben untersuchen. „Wer Fehler macht, muss die Konsequenzen tragen“, erklärte der Geschäftsführer, dass zu beanstandende Labore für ein halbes Jahr von der Liste gestrichen würden. Dieses strenge Vorgehen sei wichtig, um bei den rund 40 Millionen Gurken und 70 Millionen Topfkräutern hohe Qualität zu gewährleisten.

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