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Neues Konzept für Hangars
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Quelle: pm/fr/Meller Kreisblatt 08. März 2011 19:17 Uhr

Segelflieger-Club wählte Vorstand — Angebot für Interessierte

Neues Konzept für Hangars

Melle. Der Segelflieger Club Melle-Grönegau (SFC) hat am Wochenende in Anwesenheit von rund 70 Mitgliedern einen neuen Vorstand gewählt.

 
Der neue Vorstand: Kassenwart Rainer Girke, Flugbetriebsleiter Ralf Krenkel, Technischer Leiter Norbert Lübbe, 1. Vorsitzender Bernd Dammeyer und 2. Vorsitzender Thomas Vogt (von links). Foto: privat  Vergrößern

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Den Vorsitz übernahm Bernd Dammeyer, sein Vertreter ist Thomas Vogt. Technischer Leiter wurde Norbert Lübbe. Das Amt des Flugbetriebsleiters übernahm Ralf Krenkel und für die Kasse zeichnet Rainer Girke verantwortlich.

Die Ausbildung junger Piloten und neuer Vereinsmitglieder soll in den Sparten Segelflug und Motorflug ausgebaut werden. Besonders wichtig ist dem Vorstand dabei die aktive Jugendarbeit. Der Verein braucht nach eigenen Angaben dabei ein hohes Maß an Kontinuität, um Nachwuchs an verschiedenste Aufgaben heranzuführen und den vorhandenen Flugzeugpark bestmöglich auszunutzen. Die Vereinsflugzeuge sollen ständig erneuert werden.

Im vergangenen Jahr hat der Verein ein neues Segelflugzeug mit Rückkehrhilfe vom Muster Turbo Discus angeschafft. Dieses Flugzeug verfügt über einen Motor, der bei Bedarf in Betrieb genommen werden kann, um Sicherheitsaußenlandungen zu vermeiden.

Im Rahmen der Berichte über die abgelaufene und die anstehende Flugsaison wurde über verschieden Aktivitäten des Vereins berichtet, die sowohl der Fortbildung der Flugfertigkeiten, der Sensibilisierung für die Flugsicherheit und auch dem guten gemeinsam Geist des Vereins dienten. 2010 führte der Verein ein zweiwöchiges Fliegerlager in Stüde-Bernsteinsee durch. Das diesjährige Fliegerlager ist in Leibertingen geplant.

Am Flugplatz Melle findet Ende August ein Kunstfluglehrgang für erfahrene Segelflugpiloten statt.

Alle Interessierten lädt der Verein ein, an den Wochenenden zum idyllisch gelegenen Flugplatz zu kommen. Dort kann auch ein Rundflug mit einem Segel- oder Motorflugzeug absolviert werden, wobei es sich dann empfiehlt, einen Termin vorab zu vereinbaren oder einen Gutschein zu erwerben.

Auch die Infrastruktur soll dem Bedarf der Piloten und Flugzeugeigner angepasst werden. „Daher werden derzeit Konzepte beraten, wie die am Platz deponierten Flugzeuge effizient in Hangars untergebracht werden können“, heißt es in einer Pressemitteilung des Vereins.

Im vergangenen Jahr hat sich der Verein entschieden, die vorhandenen Dächer der Hangars an einen privaten Betreiber von Fotovoltaikanlagen zu vermieten. Eine Anlage mit einer Spitzenleistung von 165 kW wurde zum 31. Dezember 2010 in Betrieb genommen.

Ein besonderes Interesse will der neue Vorstand auch auf die Einhaltung der Sicherheit am Flugplatz richten, um die bestmöglichen Voraussetzungen für ein unfallfreies Flugvergnügen für die Piloten und Gäste des Vereins zu schaffen. Der Vorstand wird daher regelmäßige Schulungen anbieten.

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