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Windhose schlug eine Schneise der Verwüstung
Eine Windhose hat am Montag gegen 17 Uhr in der Gemeinde Messingen und in Mundersum gewütet und eine schätzungsweise 400 Meter breite Schneise geschlagen. Glücklicherweise gab es keine Verletzten. In den Messinger Ortsteilen Brümsel, Schultenhöfe und Kötteringe wurden erhebliche Schäden an Gebäuden angerichtet. Während des Unwetters gingen tennisballgroße Hagelkörner nieder.
Der Messinger Ortsbrandmeister Franz Konermann schätzte, dass annähernd 100 Eichen an Gehöften entwurzelt wurden. Einige Bäume fielen auf Gebäude, darunter auch eine Maschinenhalle. Zeitweilig fiel der Strom aus. Zahlreiche Bäume blockierten die Fahrbahnen, darunter auch die vielbefahrene Lingener Straße (L 57). Wie durch ein Wunder kam niemand zu Schaden. Beim Sportplatz wurde ein Zaun eingedrückt. Die Windhose zerstörte auch Fensterscheiben.
Die Feuerwehr Messingen, die mit 15 Mann ausrückte, war mehrere Stunden im Einsatz, um die Schäden zu beheben. Lobende Worte fand Bürgermeister August Roosmann für die nach dem Unwetter geleistete Nachbarschaftshilfe. Die Fastabende hätten vorbildlich angepackt.
Auch die Feuerwehr Bramsche war mit 19 Kräften bis zum Montagabend im Einsatz, um Straßen wieder befahrbar zu machen, die durch umgestürzte Bäume blockiert wurden.
Die Behörden waren übrigens vorgewarnt. Die Rettungsleitstelle des Landkreises in Meppen hatte bereits am Montagmittag eine Unwetterwarnung an die zuständigen Stellen weitergeleitet.
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