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Emslandarena wird kleiner: Von 4000 auf 2500 Plätze
Lingen. Die Planungen für den Bau der neuen Emslandarena oder Multifunktionshalle an der Lindenstraße (westlich der Darmer Hafenstraße und nördlich des Festplatzes) in Lingen schreiten weiter voran.Im Mittelpunkt der Diskussion und Beratung im Planungs- und Bauausschuss der Stadt Lingen standen unter anderem die Lärmemmissionen.
Nach Angaben von Peter Bohn vom Bauamt ist ein schon einmal geplantes Parkhaus, was auch als zusätzlicher Lärmschutz dienen sollte, nicht mehr nötig, weil die geplante Emslandarena aus finanziellen Gründen kleiner sein wird als die einstmals vorgestellte Multifunktionshalle.
Nach den ersten Planungen sollte eine Multifunktionshalle mit 4000 Sitzplätzen errichtet werden. Aufgrund der Haushaltslage sei nun die Errichtung einer Arena mit 2500 Sitzplätzen und einer Gesamtbesucherzahl von 3200 Personen geplant, sagte Bohn.
Mit der geringeren Besucherzahl sei auch eine Reduzierung der Fahrzeugbewegungen und somit auch der Anzahl der notwendigen Stellplätze verbunden. Bohn: „Die zu erwartenden Lärmemissionen von diesen Stellplatzanlagen sind ebenfalls geringer und reduzieren somit die Kosten für notwendige Lärmschutzmaßnahmen ganz erheblich.“
Lärmschutz
Nach Angaben der Verwaltung sind bei 2500 Besuchern rund 750 und bei 3200 Gästen der Emslandarena 860 Pkw-Stellplätze vorgesehen. Im direkten Umfeld der Emslandarena und den Emslandhallen seinen dafür rund 740 Stellplätze geplant. Die fehlenden 120 Parkplätze sollen fußläufig in der Stadt vorgehalten werden, zum Beispiel durch geöffnete Parkhäuser.
Seitens der CDU erklärte Fraktionschef Uwe Hilling, dass diese Planungen insgesamt bereits im Dezember bei nur zwei Gegenstimmen durch den Rat der Stadt beschlossen worden seien und die nunmehr weiterführenden Untersuchungen den Bau der Arena in diesem Quartier weiter festigten.
Zum Schutz der benachbarten Siedlungsbereiche im Hinblick auf den zu erwartenden Lärm sollen in unmittelbarer Nähe zu den Verkehrsanlagen und Stellplätzen Lärmschutzmaßnahmen ergriffen werden. Neben Wallanlagen soll es sich dabei im Bereich der Bahn auch um Lärm absorbierende Wände handeln.
Als wirtschaftlich nicht darstellbar wertete Stadtbaurat Georg Lisiecki eine seit Wochen der Verwaltung und weiteren Ratsmitgliedern vorliegende Eingabe vonWilhelm-G. Meyerhoff, dessen Planungen keinen Neubau, sondern die Erweiterung der bestehenden Emslandhallen um ein Teilstück vorsehen.
„Bei einer Verwirklichung dieser Planungen würden uns immense Kosten ins Haus stehen“, betonte der Stadtbaurat in diesem Zusammenhang.
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