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Tippspiel
Auseinandersetzung mit dem Sterben
Sögel. „Einmal Jenseits und zurück – ein Koffer für die letzte Reise“ heißt eine Ausstellung in der Aula des Hümmling-Gymnasiums in Sögel. Es ist ein gemeinsames Projekt des Sögeler Hospizes und der Jugendbildungsstätte Marstall Clemenswerth, das bis 13. März zu sehen ist.
Der Besuch der Präsentation und des Rahmenprogramms ist kostenlos und fordert zur Auseinandersetzung mit dem Thema Tod und Trauer heraus. Idee, Konzept und Organisation gehen auf das Engagement des Bestatters Fritz Roth aus Bergisch Gladbach zurück. Er möchte mit diesem außergewöhnlichen Projekt der wachsenden Tabuisierung von Tod und Trauer in unserem Alltag begegnen.
Die Besucher der Ausstellung bekommen Gelegenheit, über die Endlichkeit des Lebens und darüber nachzudenken, was individuell für den Einzelnen auf seinem letzten Weg wichtig ist. 100 Menschen stellte Roth identische Koffer zur Verfügung, die sie mit dem füllen sollten, was ihnen für die letzte Reise ins Jenseits wichtig wäre. Das sehr unterschiedlich gestaltete „Reisegepäck“ der Beteiligten regt an, über das eigene Verhältnis zu Tod und Sterben nachzudenken. Die faszinierende und anrührende Ausstellung ist seit 2006 in vielen Orten der Bundesrepublik gefragt. Sie ist täglich bis auf samstags für etwa drei Stunden geöffnet.
Termine und Vortragsthemen können bei Maria Wydrinna unter Telefon 05952/2070 angefragt und im Internet unter www.pütz-roth.de eingesehen werden.
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