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Quelle: bü/Ems-Zeitung 16. Februar 2011 13:46 Uhr

Kaplan Michael Franke verlässt Sögel und wird Diözesanjugendseelsorger

Mitten zwischen den Menschen

bü Sögel. Nein, gerne wollen die Katholiken Kaplan Michael Franke aus Sögel nicht gehen lassen. Das wurde in den Dankesworten aller Redner bei der Verabschiedung des geistlichen Rektors des Marstall Clemenswerth deutlich.

 
Mit Abschiedsgeschenken und Dankesworten wurde Michael Franke (Fünfter von links) von Heiner Wellenbrock, Alfons Thörner, Claudia Schulte, Bernhard Horstmann, Michael Strodt und Ulrich Engling (von links) bedacht. Foto: Otto Büning  Vergrößern

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Franke, der zweieinhalb Jahre als Seelsorger in der Pfarreiengemeinschaft Sögel-Hüven/Eisten-Spahnharrenstätte-Werpeloh und seit Anfang 2010 auch in Berßen-Stavern tätig gewesen war, wird zum 1. März eine neue Aufgabe als Diözesanjugendseelsorger und BDKJ-Präses antreten. Im Rahmen einer kleinen Abschiedsfeier im Anschluss an einen Jugendgottesdienst mit Dechant Alfons Thörner in der Kapelle der Jugendbildungsstätte richteten Vertreter des Hauses, der Kirchengemeinde, des Landkreises, der Gemeinde und der Jugendarbeit im Bistum ihren Dank an den 38-Jährigen. „Gerade in der aktuellen Phase, in der wir in Sögel ein Jugendzentrum aufbauen, konnten wir immer wieder auf deinen Rat und dein Fachwissen zurückgreifen“, sagte der Sögeler Bürgermeister und Vorsitzende des Trägervereins, Heiner Wellenbrock. Manche Idee des Jugendpfarrers werde in Sögel ihre Realisierung finden. Pfarrer Bernhard Horstmann lobte, Franke sei es gelungen, „traditionelle Kirchenräume mit Innovation wieder zu beseelen“ und diese um neue Gemeinderäume zu erweitern. Michael Strodt, Hausleiter des Marstalls, brachte den Leitungsstil Frankes auf den Punkt: „Michael ist mitten zwischen den Menschen.“ Dazu zählten die Eigenschaften, auf die Menschen zuzugehen, sie wertzuschätzen, zum Dialog bereit zu sein und auch das Neue zu wagen. „Mit diesem Leitungsverständnis bist du genau der Richtige für den neuen Job, weil du für eine Haltung stehst, die zwischen Autorität und autoritärem Verhalten zu unterscheiden weißt“, sagte Strodt.

Auch alle weiteren Redner, darunter Kreisjugendpfleger Ulrich Engling, Dekanatsjugendreferentin Claudia Schulte sowie die Marstall-Mitarbeiter Theresa Gottschalk und Frerk Neddermann, zeigten sich bei allem Abschiedsschmerz auch glücklich darüber, dass Franke eine neue verantwortliche Aufgabe für die Jugendpastoral im Bistum Osnabrück übernimmt.

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