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Smartboards in allen Räumen der Gesamtschule Emsland : „Das Ende der Kreidezeit“
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Autor: Wilfried Roggendorf 10. Februar 2011 16:50 Uhr  Mehr Artikel von diesem Autor

Erste Schule in Niedersachsen

Smartboards in allen Räumen der Gesamtschule Emsland : „Das Ende der Kreidezeit“

wrog Lingen. „Ohne neue Medien geht es nicht mehr, und den Umgang damit lernt man am besten in der Schule“, stellte Hans-Georg Krupp, Leiter der Gesamtschule Emsland in Lingen, bei der Präsentation neuer Smartboards fest. Diese interaktiven Tafeln hätten „das Ende der Kreidezeit“ an der Schule besiegelt.

 
Auf ihrem eigenen Notebook arbeitet die elfjährige Maren mit dem Tafelbild weiter. Foto: Wilfried Roggendorf  Vergrößern

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Mit 30 neuen Smartboards seien jetzt alle 42 Klassen- und Fachräume der Schule mit dieser Technik ausgestattet. Sie ermöglicht es, Tafelbilder abzuspeichern und in der nächsten Stunde wieder aufzurufen, den Einsatz vieler Medien einschließlich des Internets auf der Tafel und die Vernetzung mit den Rechnern der Schüler.

Für den Leiter Fachbereich „Neue Technologien“ der Gesamtschule, Martin Weber, ist mit der Vollausstattung der Schule mit Smartboards eine Vision Wirklichkeit geworden. „Wir sind die einzige Schule in Niedersachsen, die über eine solche Vollausstattung aller Räume verfügt“, erklärte er. Diese ergänze die Ausstattung aller Schüler mit einem eigenen Notebook hervorragend.

„Wir tragen damit der veränderten Lebenswirklichkeit der Schüler Rechnung“, so Weber. Die Schule könne zu einer kritischen Anwendung des Computers beitragen und Schüler medienkritisch erziehen. Der Bildungsauftrag der Schule, die Schüler zu befähigen, sich im Berufsleben behaupten zu können, sei nur mit dem Einsatz der neuen Technologien zu erfüllen. „Aber auch wir als Lehrer müssen damit Schritt halten“, erkannte Weber die Notwendigkeit, sich den Herausforderungen der neuen Technik zu stellen. „Wir werden noch Jahre lernen, bis wir das Potenzial wirklich ausschöpfen“, meinte er. Es gelte jetzt, das neue Werkzeug in den Schulalltag zu integrieren, neue Wege zu beschreiten und neue Methoden zu entwickeln.

Frank Adameit von der Smart Technologies GmbH betonte, dass bisher die Medienwirklichkeit in der Schule ausgeklammert worden sei. „Wir brauchen eine Schule, die zeigt, wie man die neue Technik mit Mehrwert anwendet“, begründete er, warum sein Unternehmen sich an der Ausstattung beteiligt habe. Schulleiter Krupp schätzte die Gesamtkosten auf etwa 250000 Euro. Der Kreis als Schulträger habe nur noch eine Restfinanzierung von 30000 Euro tragen müssen, erklärte Landrat Hermann Bröring.

Eigentlich sollte die Präsentation der neuen Technologie schon am 20. Dezember stattfinden, aber da habe er witterungsbedingt die Schule ausfallen lassen, so Bröring weiter und wagte einen Blick in die Zukunft. Seine Vorstellung „wenn die Schule ausfällt, muss nicht der Unterricht ausfallen – das ist die konsequente Weiterentwicklung des interaktiven Lernens“, kommentierte ein Schüler mit einem erschrockenen „Upps“. Schülersprecherin Laura Schoneville bedankte sich hingegen dafür, „dass wir in die Zukunft sehen können – einfach klasse“.

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