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Bechtluft: Erst die Gespräche abwarten
Hannover/Papenburg. „Eine Unterstützung unserer Bewerbung durch die Fördergesellschaft der Landesgartenschauen Niedersachsen kann nur gut für uns sein.“ Mit diesen Worten hat der Bürgermeister der Stadt Papenburg, Jan Peter Bechtluft, auf die Kritik der Fördergesellschaft zur Fördermittelpolitik des Landes Niedersachsen (siehe Bericht auf Seite 1) reagiert.
Auf Anfrage unserer Zeitung sprach der CDU-Politiker davon, dass „es uns sehr freut, wenn die Fördergesellschaft Papenburg gerne als Ausrichter sehen würde.“ Es sei in der Tat so, dass eine Finanzierung von 50 Prozent der geplanten Investitionen in Höhe von 9,6 Millionen Euro durch Fördergelder eine „schwere Aufgabe wird, aber wir arbeiten in alle Richtungen derzeit sehr intensiv daran, diese Förderzusagen aus Hannover zu erhalten.“ Für ihn stehe, wie bereits mehrfach erklärt, fest, dass eine Landesgartenschau in der Kanalstadt nur durchgeführt werde, wenn „wir diese entsprechende Hilfe aus Hannover bekommen“. Aus seiner Sicht sei es sinnvoll, die Ergebnisse der laufenden Gespräche abzuwarten.
Die Fördergesellschaft hatte gestern in einer Pressemitteilung kritisiert, dass eine Gartenschau in Papenburg aufgrund mangelnder Unterstützung zu scheitern drohe. Das hätten Gespräche im niedersächsischen Landwirtschaftsministerium erkennen lassen. In anderen Bundesländern wie Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen sei die Durchführung von Landesgartenschauen stets mit langfristigen Investitionen unter hälftiger Landesbeteiligung verbunden. „Wo Landesgartenschau und damit verbunden erhöhte Lebensqualität, Steigerung des Tourismus und zukunftweisender Städtebau draufsteht, sollte auch Land Niedersachsen drin sein“, fordert die Fördergesellschaft.
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