Noz
Kontakt

·

Digitalabo

·

Shop

·

Tippspiel

Startseite

|

Lokales

|

Werlte

|

NDR zeigt Reportage über den emsländischen Naturfilmer und Fotografen Andreas Schüring
Lokales

Schrift
 Drucken  Versenden Empfehlen auf:      

4115
Autor: Tobias Böckermann 31. Januar 2011 15:25 Uhr  Mehr Artikel von diesem Autor

Dem Biber auf der Spur

NDR zeigt Reportage über den emsländischen Naturfilmer und Fotografen Andreas Schüring

Werlte. Biber gehören zum Leben von Andreas Schüring fast so wie für andere der Kaffee zum Frühstück. Seit Jahren ist er den Tieren als Fotograf und Filmer auf der Spur – jetzt hat eine Produktionsfirma einen Film über den Filmer selbst gedreht. Er ist heute Abend um 18.15 Uhr im NDR zu sehen.

 
Nur Frühaufstehern wie dem Tierfilmer Andreas Schüring bieten sich diese Perspektiven am sehr frühen Morgen. Foto: NDR  Vergrößern

– Anzeige – Ihre Anzeige hier



Zuletzt kommentiert








30 Minuten lang zeigt Regisseur Christian Neumann von der Produktionsfirma DocmaTV („hundkatzemaus“, VOX) den früher als Mediziner in Sögel tätigen Schüring, wie er nächtelang im Tarnzelt auf den Biber wartet, mit einer selbst gebauten Hebebühne einen Bussardhorst in luftiger Höhe ins Visier seiner Kamera nimmt oder wie er mit seinem grünen Geländewagen im Schlamm stecken bleibt.

Der 52 Jahre alte Schüring, der in seinem Heimatort Werlte lebt, ist in dem Film auf der Suche nicht einfach nur nach Bibern. Er will emsländische Biber mit ihren Jungtieren vor die Kamera bekommen – eine schwierige Aufgabe, die monatelange Vorbereitungszeit erfordert. „Vor allem musste ich die Tiere langsam an mich gewöhnen“, erzählt Schüring, der zu diesem Zweck stets besonders leckere Espenlaubzweige oder ein paar Äpfel dabei hatte, wenn er abends am Ufer Station bezog. Für den Fall, dass tatsächlich einige der größten Nager Europas auftauchten, hatte er einen leise laufenden Stromerzeuger positioniert, der bei Bedarf stark dimmbare Scheinwerfer mit Strom versorgte.

Der Film schlägt einen Spannungsbogen vom Beginn der Suche nach den Biberjungen bis zu einem Finale, dessen Ausgang hier noch nicht verraten werden soll. Nur so viel: Schüring kommt einigen der Tiere bis auf einen halben Meter nahe.

Fünf Drehtage mit jeweils bis zu 13 Stunden hatten die Aufnahmen von Schüring und seiner Arbeit selbst im Sommer 2010 erfordert. Alle Tieraufnahmen, vor allem eben von Bibern, aber auch von Steinkäuzen, stammen von Schüring selbst.

Der Film „Biberland — auf der Suche nach den größten Nagern Europas“ wird am Dienstagabend in der NDR-Reihe „NaturNah“ ausgestrahlt und am Mittwoch um 13.05 Uhr wiederholt.

Lesen Sie auch ...

Band 17 der „Blauen Bände“ erschienen
Haselünne. Im 21. Jahr ihres Bestehens hat die „Studiengesellschaft für Emsländische Regionalgeschichte“ den 17. Band „Emsländische Geschichte“... mehr

Pausenhalle jetzt mit Brunnen
Osnabrück. Das Vorhaben von Schülern und Lehrern des Gymnasiums „In der Wüste“, die Pausenhalle der Schule zu verschönern, ist nicht neu. Schon vor drei... mehr


 Mehr Lokales

 
  Leserkommentare
Schreiben Sie einen Kommentar




Empfehlen auf:  Facebook  Twitter

Haus

Immobilien aus der Region

Immobilien-Angebote

Finden Sie Ihre Immobilie: Wohnungen und Häuser mieten, vermieten, kaufen und verkaufen.






 Zeitungstitel wählen  Schließen

Wählen Sie Ihren Zeitungstitel: