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Sternekoch Hasse zaubert ein Jahresmenü in Meppen
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Quelle: rav/Meppener Tagespost 18. Januar 2011 13:16 Uhr

Neujahrstreff des Kunstkreises

Sternekoch Hasse zaubert ein Jahresmenü in Meppen

rav Meppen. In die Reihe der großen Kochkünstler, die auf allen Fernsehprogrammen die Zubereitung erlesener Produkte zubereiten, reihte sich beim traditionellen Jahrestreffen des Meppener Kunstkreises Vorsitzender Dietmar Hasse ein. Als Sternekoch zauberte er aus den Zutaten einzelner Veranstaltungen ein schmackhaftes Jahresmenü.

 
Als Sternekoch zauberte der Vorsitzende des Meppener Kunstkreises, Dietmar Hasse, beim traditionellen Neujahrstreffen an der Koppelschleuse ein „Jahresveranstaltungsmenü“ aus dem Kochtopf. Foto: Willy Rave  Vergrößern

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Der Einladung des Kunstkreises zum Neujahrsempfang im Domizil an der Koppelschleuse waren neben den Kunstschaffenden auch Vertreter der Stadt Meppen, des Landkreises Emsland und der Emsländischen Landschaft sowie Repräsentanten aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung gefolgt. Vor ihren Augen zelebrierte Vorsitzender Dietmar Hasse im Outfit eines Sternekochs ein vielseitiges und anregendes Jahresmenü, dem er die Bezeichnung „Kunstvolles 2011“ gab.

Seine Zutaten: der Kunstmarkt am 26. Juni, die Sommerausstellung mit Werken von Otto Pankok und Lithografien seines berühmten Schülers Günter Grass, das Bildhauer- und das Keramikseminar, der Töpfermarkt und der regelmäßige Stammtisch sowie Workshops „Gestaltende Keramik“. Dietmar Hasse sparte nicht mit realen und verbalen Gewürzen. Der „untergemischte“ Rotwein stehe für die dem Rebensaft zugesprochene Wahrheit.

Als Ergebnis seiner Komposition, die er mit feinem und dem ihm eigenen hintersinnigen Humor kommentierte, zog Sternekoch Hasse vor seinen Gästen ein Spruchband mit der Aufschrift „Ein gutes 2011“ aus dem Kochtopf. Der einhellige Beifall zeigte, dass er „gut gekocht“ hatte.

Auf Einzelheiten des Programmes ging Michael Markus nach einer kurzen Rückblende ein. In der Reihe „Junge Kunst“ werde man vom 11. Februar bis zum 1. Mai die Ausstellung „Schön glattgelutscht“ mit dem Maler Ferdinand Uptmoor präsentieren. Vom 13. Mai bis zum 13. Juni stehe die Jahresausstellung der Kunstschule im Meppener Kunstkreis unter dem Thema „Auf den Spuren großer Künstler“ auf dem Programm. Die Otto-Pankok-Ausstellung werde im Rahmen des Emsländischen Kultursommers in Kooperation mit dem Landkreis durchgeführt. Für das Lichterfest am 9. September werde eine Lichtinstallation von der Künstlerin Luzia-Maria Derks vorbereitet.

Burkhard Sievers erklärte, dass sich im abgelaufenen Jahr der Trend der sich wandelnden Rahmenbedingungen dramatisch fortgesetzt habe. Er verwies darauf, dass durch die flächendeckende Einführung der Ganztagsschule ein wesentlicher Teil der Kursteilnehmer wegbreche. Insgesamt hätten 3738 Schüler Angebote der Kunstschule in Anspruch genommen. „Das heißt: Wir haben den Verlust unserer Zielgruppe durch die Erschließung neuer Zielgruppen vollständig auffangen können“, fügte er hinzu. Kooperationen mit verschiedenen Einrichtungen, Kindergärten und Schulen, Geburtstagsaktionen, Stadtführungen und Kurzzeitkurse seien das neue Betätigungsfeld der Kunstschule, die sich nach wie vor als qualifizierter Dienstleister verstehe. Man habe sich um eine Teilnahme am Projekt „Kunstschule 2020“ des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur beworben und wolle damit am strukturellen Umbau der Einrichtung weiterarbeiten.

Mit Blumen bedankte sich Dietmar Hasse bei Marga Behrendt, die 19 der 21 Bildhauerseminare geleitet und diese Aufgabe nun abgegeben habe.

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