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„Viel Freizeit und Kraft investiert“
mm Aschendorf. Sechs Beförderungen haben Ortsbrandmeister Hermann Göken und Stadtbrandmeister Josef Pieper auf dem Kameradschaftsfest der Freiwilligen Feuerwehr Aschendorf ausgesprochen.
Aufgrund ihrer Leistungen in der Wehr, ihrer erfolgreichen Teilnahme an den Lehrgängen und der Erfüllung ihrer Mindestdienstzeit erhielten Sebastian Efken, Oliver Gerdes und Stefan Hahn die Beförderungsurkunde und Abzeichen zum Oberfeuer-wehrmann. Carsten Schulte wurde zum Löschmeister und Peter Kruse zum Oberlöschmeister befördert. Der stellvertretende Ortsbrandmeister Mirco Krange übernimmt nach seiner Ernennung nun die Aufgaben und Pflichten des Brandmeisters.
Der Papenburger Bürgermeister Jan Peter Bechtluft erinnerte daran, dass Beförderungen gleichzeitig den Besuch von Seminaren und Fortbildungen voraussetzten. „Sie haben damit viel Freizeit und Kraft investiert“, lobte er. Darüber hinaus sei die Aschendorfer Wehr durch ihre Jugendfeuerwehr, ihren Förderverein sowie durch die Beteiligung an vielen gesellschaftlichen Aktivitäten zu einer „unverzichtbaren Institution in Aschendorf geworden, mit der sich die Aschendorfer identifizieren“. Darüber hinaus könnten der selbstlose Einsatz aller Feuerwehrkameraden und ihr ehrenamtliches Wirken zum Schutze der Bevölkerung bei Tag und Nacht gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Die Stadt Papenburg wertschätze die Arbeit der drei Ortswehren sehr und unterstütze diese gerne durch die Bereitstellung und Mitfinanzierung von Geräten, Fahrzeugen und Ausrüstung, so Bechtluft.
„Ich finde die Feuerwehr super.“ Mit diesen Worten drückte der Aschendorfer Ortsbürgermeister Hans-Michael Goldmann seine Wertschätzung aus. Vor allem im Hinblick auf die Abschaffung der Wehrpflicht sei die Jugendfeuerwehr ein wichtiges Element für den Nachwuchs in der aktiven Wehr.
Ortsbrandmeister Göken berichtete, dass der Wehr zurzeit 37 Kameraden, eine Kameradin und sechs Alterskameraden angehören. Durchschnittlich besuchten 26 Kameraden die 51 Dienstabende. Bis zur Generalversammlung am 28. Dezember wurde die Aschendorfer Wehr zu 40 Brandeinsätzen (darunter neun Großbrände) gerufen. Außerdem rückten die Einsatzkräfte zu 53 Hilfeleistungen aus. Zusammen mit den Dienstabenden und den 22 Brandsicherheitswachen leisteten die Feuerwehrmänner insgesamt 8289 Stunden Dienst. An Schulen und Kindergärten unterrichteten Frank Röttgers und Patrick Röhring rund um das Thema Brandschutzerziehung.
Die Jugendfeuerwehr, der insgesamt 14 Jungen und Mädchen angehören, kam laut Göken im Jahr 2010 auf 3005,50 Gesamtstunden. Am 22. Mai feiert die Jugendwehr ihr zehnjähriges Bestehen. Der Förderverein blickt Anfang Oktober auf sein 20-jähriges Bestehen zurück.
Stadtbrandmeister Pieper berichtete von „dem ereignisreichsten Jahr“, das er in seiner Amtszeit erlebt habe. Die drei Ortswehren rückten zu insgesamt 304 Einsätzen aus. Durch die gute Ausbildung und stetige Weiterbildung leisteten die Kameraden stets gute Arbeit: „Jeder weiß, was er zu tun hat.“ Im Hinblick auf die Ausrüstung wies Pieper darauf hin, dass alle 184 Kameraden mit neuen Helmen ausgestattet worden seien. Nicht nur die persönliche Schutzausrüstung, sondern auch der Fahrzeugpark sei in einem „beispielhaften Zustand“.
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