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Glasfaser statt Kupfer
Bippen. Glasfaser statt Kupfer und sieben Kabelverzweiger-Stationen ermöglichen den Haushalten in Bippen schnellere Internetanschlüsse, und das vielleicht sogar schon vor Weihnachten. Das waren die Kernaussagen bei der Informationsveranstaltung, in der ein Team der Osnatel im Maiburger Hof den Bürgern die neuen Möglichkeiten erklärte.
Die teilweise noch weißen Flecken – weil ohne schnelle Internetverbindung – auf der Landkarte des Bippener Einzugsbereiches waren mit farbigen Punkten versehen. Sie stehen nun dafür, dass sie dank dezentraler Kabelverzweiger nun nicht mehr weiß sind, wie Dirk Stumpe und Björn Nikolai von der Firma Osnatel erläuterten. Bis zu diesen Schaltstellen sorgen Glasfaserkabel für die schnelle Übertragung bis zu 50000 Kilobit pro Sekunde. Je näher die farbig markierten Gebäude an diesem Minitransformator liegen, umso größer ist die Übertragungsleistung, die am Ende im Haushalt ankommt, erfuhren die Bippener anhand der Karte. Im Umkehrschluss heißt das aber auch, dass jeder Meter der dann noch vorhandenen Kupferleitungen zwischen Kabelverzweiger und Endabnehmer die Leistung deutlich senkt. Und diese Entfernungen betragen bei entlegenen Höfen oft mehrere 100 Meter. Prinzipiell sei dies eine gute Sache, die im Einzelfall aber geprüft werden müsse, so die Experten. Positiv seien die insgesamt drei Vorwahlbereiche innerhalb der Gemeinde, die so eine breite Streuung der Kabelverzweiger notwendig machten. Davon profitierten am Ende auch sehr entfernte Wohnlagen.
Wer wollte, konnte gleich den entsprechenden Vertrag unterschreiben, der einen Wechsel vom bisherigen Anbieter – oftmals Telekom – zu Osnatel ermöglicht. Hier bot das Unternehmen Komplettpakete an, um die die Bippener aber nicht herumkommen, wollen sie den Zugang nutzen. Diese Angebote sind zeitlich nicht begrenzt, wie ein Osnatel-Mitarbeiter auf Nachfrage sagte, denn viele mochten sich nicht so rasch entscheiden. Zumal gerade in den entlegenen Außenbereichen eben nicht klar ist, wie hoch die Geschwindigkeitseinbußen bei der Datenübertragung jeweils tatsächlich sind und es eine Testmöglichkeit eben nicht gibt. Während bei den meisten Zuhörern die Begeisterung überwog, blieb so bei einigen doch ein Rest Misstrauen, sich zwischen zwei Abhängigkeiten entscheiden zu müssen.
Bis zu anderthalb Kilometer im Umkreis eines Kabelverzweigers gebe es auf jeden Fall eine schnellere Datenübertragung als bisher, betonten die Osnatel-Mitarbeiter. Die ersten Anschlüsse seien sogar noch vor Weihnachten möglich. Die gewohnten Telefonnummern blieben auch bei einem Anbieterwechsel erhalten, versicherten die Experten.
Weitere Infos gibt es bei Bruno Döveling als Vertriebspartner von Osnatel, Telefon 05435/5061, sowie bei Osnatel in Bramsche (05461/ 7089222) und Quakenbrück (05431/9263060).
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07.04.2012

gesagt wurde aber auch, das in der Gemeinde Bippen ganze Siedlungen nicht an das schnelle Internet angeschlossen werden. Nichteinmal eine Planung, diese Siedlungen in naher Zukunft zu versorgen, ist vorgesehen (die Planungen können nicht vor 2012 beginnen, da man sich bis dahin um den weiteren Ausbau kümmern muss).
Somit bleiben mal wieder weiße Flecken und es ist nicht abzusehen wann diese verschwinden werden.
Mit freundlichem Gruß
Harry Struckmann