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Tippspiel
Ein Unternehmer dankt seiner Stadt
maka Melle. Die großzügige Ausschüttung der Starcke-Stiftung am Nikolaustag in Höhe von 21000 Euro begründete Carl Erdwin Starcke so: „Es ist ein Dank an die Bevölkerung der Stadt, ehemalige Mitarbeiter sollen sich wiederfinden.“
Der Ursprung des Unternehmens geht auf das Jahr 1720 zurück, damals noch unter anderem Namen. Zum 150-jährigen Jubiläum wurde die Stiftung unter dem Dach der Bürgerstiftung der Kreissparkasse ins Leben gerufen. In den vergangenen sechs Jahren konnten insgesamt 50700 Euro an Zinserträgen ausgeschüttet werden.
Trotz der schwierigen Zeiten mit niedrigen Zinserträgen versuchte das Kuratorium, bestehend aus dem Vorsitzenden Erdwin Starcke, dem Geschäftsführer Gerhard Sinram und dem kaufmännischen Leiter Ewald Huwe, in jedem Jahr am Nikolaustag möglichst konstante Zinsausschüttungen einzuhalten.
„Der Staat hat die Gelder nicht mehr“, betonte Geschäftsführer Jens-Peter Hennken als professioneller Verwalter der Gelder. Er bedankte sich für das umfangreiche ehrenamtliche Engagement in den Bereichen Kultur, Bildung, Erziehung und Sport. „Nur so kann es in der Gesellschaft weitergehen“, waren seine Worte, die Anerkennung in der Runde fanden.
Die gute Entwicklung auf den Finanzmärkten bescherte dieses Jahr ein großzügiges Spendenvolumen, das sich auf neun einheimische Schulen, Kitas und Vereine verteilte. Marode, vergammelte Klettergerüste können endlich ausgetauscht, der Musikschrank für die Sprachentwicklung und der Basketballrollstuhl angeschafft werden.
Beträge in der Größenordnung von 500 Euro bis 2000 Euro erhielten für neue Spielgeräte die Grönenbergschule, die katholischen Kindertagesstätten St. Marien Melle und St. Johann Riemsloh, die Krippengruppe des Waldorf-Kindergartens und das evangelische Familienzentrum. Das Projekt Gewaltprävention des Vereins Melle vernetzt wurde ebenso bedacht wie der Kulturring.
Über 3500 Euro freute sich die Abteilung des Rehabilitations- und Behindertensports im SC Melle 03. Ein Spezial-Rollstuhl für Ballsportarten wird gekauft. Anette Kuhlmann erklärte die Mechanik des Sportrollstuhls mit dem schnellen Wendekreis, der unter anderem beim Basketballspielen zum Einsatz kommt.
Überglücklich wirkte Hartmut Wippermann, als er der Runde die Verwendung der erhaltenen 10000 Euro erklärte: „Jetzt können wir anfangen mit dem Aufbau des Ostmeier’schen Kottens im Grönenbergpark.“ Das Erhalten der historischen Werte, die zum Teil noch in Scheunen und Kellern gelagert sind, liegt dem Vorsitzenden des Heimatvereins Melle am Herzen, zumal ihn die Streichung der EU-Mittel traf.
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