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Erforschung der Wirbelwandler-Technologie in Papenburg – Niederlassungen in Dubai und Kuala Lumpur
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Erforschung der Wirbelwandler-Technologie in Papenburg – Niederlassungen in Dubai und Kuala Lumpur
Erforschung der Wirbelwandler-Technologie in Papenburg – Niederlassungen in Dubai und Kuala Lumpur
Papenburg. Wolfgang Gesen strahlt. Der Gründer und Geschäftsführer der Papenburger Firma egm-International hat nach mehr als zwei Jahren eines seiner ersten Ziele erreicht. Mit dem Einstieg des Emirates Investments House aus Abu Dhabi ist aus seiner Sicht die Basis geschaffen, „damit die Möglichkeiten des von uns entwickelten Wirbelwandlers weiter erforscht und zur Serienreife entwickelt werden können“.
Gesens Firma hatte vor mehr als einem Jahr für Aufsehen gesorgt, als erstmals ein Verfahren vorgestellt wurde, mit dem es offenbar gelingt, ohne nennenswerten Energieaufwand eine wirtschaftliche und ökologische Nutzung des Klimakillers Kohlendioxid zu erreichen. Mittlerweile sind um diese Technik herum weitere Einsatzgebiete und zahlreiche Patente entwickelt worden. Kern der Patente ist nach Firmendarstellung ein nach mathematischen Berechnungen aufgebauter Kubus, der aufgrund seines bisher einzigartigen Aufbaus „resonante höchstdrehende und beschleunigende Wirbel als stehende Wellen ermöglicht, die Teilchengeschwindigkeiten auf molekularer und atomarer Ebene erzeugen und so Stoffumwandlungen ermöglichen“. Die Ansätze reichen dabei mittlerweile von der energetischen Weiterverwertung von Kohlendioxid, der Wasseranreicherung bis hin zur Korrosions-Umwandlung. In Deutschland seien die Versuchsreihen und Entwicklungen bei Wissenschaftlern zumeist auf Ablehnung gestoßen, so Gesen. Fördergelder für die Weiterentwicklung habe es nicht gegeben, einzig die Aufnahme als Ort im „Land der Ideen“, einem von der Bundesregierung und dem Bundesverband der Deutschen Industrie ausgeschriebenen Wettbewerb habe Anerkennung gebracht. „Deshalb habe ich seit zwei Jahren meine bestehenden Geschäftskontakte nach Abu Dhabi genutzt, um dort für die Technologie zu werben.“ Dort seien die Entwicklungen akribisch überprüft worden – und nun wurde entschieden, bei egm einzusteigen.
Abdullah Mangoosh, wissenschaftlicher Berater der Regierung der Vereinigten Arabischen Emirate, war mehrfach in Papenburg, ermöglichte die Präsentation der Technologien in dem Wüstenstaat und stellte so die Weichen für die Kooperation. Bei der Vertragsunterzeichnung machte er deutlich, dass für die Emirate „diese neue Technologie das Potenzial hat, uns bei zentralen Zukunftsaufgaben weiterzuhelfen.“ Das Emirates Investment House, für das Dr. Wan Hasni die Verträge unterzeichnete, steige mit 40 Prozent bei egm ein.
In den kommenden Monaten soll nun in Papenburg ein Forschungszentrum eingerichtet werden, in Dubai und Kuala Lumpur soll es weitere egm-Niederlassungen geben. Gesen: „Wir können jetzt durchstarten.“ Schon in Kürze würden mit Torsten Sulz und Andre Linow, die die erste Idee für den Wirbelwandler hatten, sowie den Professoren Viktor Klausner (Bonn) und Vilgem Kosow (Moldawien) die Arbeit aufnehmen.
Bei den Forschungen wird es dann auch um ein neues Heizsystem gehen, das in Wohnhäusern zum Einsatz kommen könnte. Gesen: „Mit dieser Technik, die wir intern als Volksheizung bezeichnen, kann es möglich werden, den Energieaufwand um bis zu 50 Prozent zu klassischen Heizsystemen zu reduzieren – und das ohne Kohlendioxid-Ausstoß.“ Es sei aber noch ein weiter Weg, „bis wir vielleicht mit dem Produkt marktfähig sind“. In den kommenden Wochen werden laut Gesen ein Energieversorger und ein bekannter Heizungshersteller nach Papenburg kommen, um sich ein Bild von dem Heizungssystem zu machen.
Gesen ist überzeugt, dass sich der Wirbelwandler mit seinen vielfältigen Einsatzmöglichkeiten trotz noch fehlender wissenschaftlicher Erklärung durchsetzen werde. Die neuen Energieerzeugungsformen seien die richtige Antwort auf den Klimawandel.
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