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Lingener Bauhof für den Winter gerüstet: Salzläger bis unters Dach gefüllt
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Autor: Burkhard Müller 29. November 2010 22:33 Uhr  Mehr Artikel von diesem Autor

Zusätzlich 100 Tonnen Sand in Reserve

Lingener Bauhof für den Winter gerüstet: Salzläger bis unters Dach gefüllt

Lingen. Am Montag war es erstmalig so weit: Der Winter schickte seine weißen Vorboten. Grund genug für alle Verkehrsteilnehmer, das Tempo zu drosseln. Und Grund genug für den Bauhof, noch einmal seine Salzvorräte zu kontrollieren.

 
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Die Salzvorräte sind aufgefüllt: Für den Lingener Bauhof kann der Winter kommen. Symbolfoto: dpa Bis unter das Dach gefüllt ist das Salzlager auf dem Bauhof in Lingen, wie Christian Schulte, Leiter des Bauhofs, gestern zeigte. Foto: bm Sichtlich Freude am vielen Schnee hatten im vergangenen Winter nicht nur die Kinder. Foto: Archiv

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„Wir stehen alle ‚Gewehr bei Fuß‘, und unsere Läger sind mit insgesamt 300 Tonnen Salz bis unter das Dach gefüllt“, betonte am Montag Christian Schulte, Leiter des Lingener Bauhofes, auf Anfrage unserer Zeitung.

„Bis unter das Dach gefüllt“ heiße aber auch, dass man im Notfall auf weitere 100 Tonnen Sand zurückgreifen könne, die dann mit dem Salz vermengt würden. Und sollten auch diese Vorräte nicht reichen, habe man nach Vereinbarung mit dem Deutschen Straßendienst steten Zugriff auf das Salzlager der Spedition Brüggemann an der Schillerstraße.

Der letzte Winter ist Schulte noch gut in Erinnerung. Seit einem halben Jahr neuer Chef des Bauhofes und dann gleich eine solche Bewährungsprobe: „Das war schon heftig. Aber ich habe mich auf meine Mitarbeiter, die bis an die Grenze des Zumutbaren gearbeitet haben, 100-prozentig verlassen können“, lobte der Bauhof-Chef. Rund 2800 Überstunden seien in diesen Wochen und Monaten geleistet worden. „Und danach waren wir auch wirklich platt“, gabSchulte unumwunden zu.

Ruhig und gelassen

Den kommenden Tagen sieht man eher ruhig und gelassen entgegen: „Klar, es soll jetzt ein wenig schneien, dann kalt und anschließend auch wieder warm werden, prophezeien die Wetterfrösche: also erst einmal so wie immer“, berichtet Schulte mit Blick auf die Wetterkarte. Und sollte es dann schlimmer kommen, stünden schließlich rund 60 Mitarbeiter auf 20 Fahrzeugen bereit, um die Straßen, Wege und Plätze abzustreuen.

In Sachen „Streudienst“ machte Schulte auch noch einmal darauf aufmerksam, dass natürlich auch der Bürger in der Pflicht stehe: Er müsse für einen schnee- und eisfreien Zugang zum Haus, zum Beispiel für den Zeitungszusteller und Postboten, sorgen, ebenso für einen verkehrssicheren Bürgersteig vor der Wohnung oder dem Haus. Hier sei jeder Bürger gefordert, um den kommenden Winter möglichst ohne Knochenbruch oder Unfall zu überstehen.

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