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Jedes Ausrücken ist eine Fahrt ins Ungewisse
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Quelle: jmb/Ems-Zeitung 18. November 2010 18:59 Uhr

Ehrungen und Beförderungen bei der Feuerwehr Spahnharrenstätte – Baalmann nun Brandmeister

Jedes Ausrücken ist eine Fahrt ins Ungewisse

jmb Spahnharrenstätte. Langjährige verdiente Kameraden hat die Freiwillige Feuerwehr Spahnharrenstätte während ihres Feuerwehrfestes in Lüns Hus geehrt. Zudem wurden Beförderungsurkunden überreicht.

 
Langjährige Mitglieder ehrte die Feuerwehr Spahnharrenstätte während ihres Festes. Unser Bild zeigt (von links) Ortsbrandmeister Alfons Baalmann, Werner Jansen (25 Jahre), Gemeindebrandmeister Hermann Weller, Ersten Samtgemeinderat Hans Nowak, Heinrich Ficker (40 Jahre) mit Frau, Martin Stüver (25 Jahre) mit Frau, Sachbearbeiter Ludwig Schmitz, stellvertretenden Abschnittsleiter Heinz Jansen und stellvertretenden Bürgermeister Reinhard Timpker. Foto: Josef Becker  Vergrößern

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Während Ortsbrandmeister Alfons Baalmann zum Brandmeister ernannt wurde, erhielt sein Stellvertreter Arno Will den Dienstgrad des Hauptlöschmeisters. Ebenfalls befördert wurden Hermann Meyer zum Hauptlöschmeister, Heiko Micksch zum Hauptfeuerwehrmann und André Timpker zum Oberfeuerwehrmann. Aufgrund des außergewöhnlichen Einsatzes hätten sich diese Mitglieder ihre Beförderungen verdient, lobte der stellvertretende Abschnittsleiter Heinz Jansen. Für ihre langjährige Treue zur Feuerwehr wurden Heinrich Ficker (40 Jahre Mitglied) sowie Martin Stüver und Werner Jansen, die seit 25 Jahren aktiv sind, geehrt.

Sögels Erster Samtgemeinderat Hans Nowak sagte in seiner Begrüßungsansprache: „Wir können nicht hoch genug schätzen, dass sich zahlreiche Kameraden über lange Jahre engagieren.“ Er betonte, dass auch den Familien großer Dank zukommen müsse, denn für die Feuerwehrleute sei der Rückhalt in der Familie ebenso wichtig wie die Kameradschaft innerhalb der Gruppe. Um die unverzichtbare Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr weiterhin zu gewährleisten, sei es außerdem notwendig, bei den Arbeitgebern für Unterstützung und Verständnis zu werben, wenn Alarm ausgelöst werde.

Daran anknüpfend, wies der stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde, Reinhard Timpker, darauf hin, dass Feuerwehrarbeit „kein Ehrenamt im klassischen Sinne ist“. Oftmals gehe es um „existenzielle Dinge, um Sachwerte, um Menschenleben“. Deshalb stelle die Feuerwehr eine Besonderheit dar, welcher die Gemeinde zu großem Dank verpflichtet sei.

Stellvertretender Abschnittsleiter Jansen erklärte, dass die unterschiedlich gearteten Einsätze ein hohes Maß an Flexibilität und Belastbarkeit erforderten. Jedes Ausrücken sei auch eine Fahrt ins Ungewisse.

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