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„Verschärfung der Auflagen nachvollziehbar“
Twist. Die negativen Begleiterscheinungen großer Mastställe, wie Staub- und Geruchsemissionen, sind im Emsland ein viel diskutiertes Thema. Abhilfe versprechen Biofilter: Magdalena und Anton Hartmann aus dem ostwestfälischen Lichtenau haben bereits eine Reihe landwirtschaftlicher Betriebe in Niedersachsen mit dieser Technik ausgestattet, darunter eine Hähnchenmastanlage in Twist. Diesem Betrieb stattete der niedersächsische Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) gestern einen Besuch ab.
Auf Einladung des FDP-Kreisverbands Emslands ließ sich der Minister vor Ort von Magdalena Hartmann über Einzelheiten der Biofilter-Technik informieren. Der Unterschied zwischen einem Mastbetrieb mit Filter und einem ohne ließ sich für Sander leicht erschnuppern: Der Twister Betrieb verfügt über beide Formen. Während in einem der beiden Trakte die Gase lediglich in höhere Luftschichten abgeleitet werden und der Geruch in der Nase sticht, herrscht im anderen Bereich offenbar reine Luft.
Wie Hartmann berichtete, handelt es sich bei der Anlage in Twist um einen Prototyp, der aus der Schweinemast weiterentwickelt wurde und nun auch der Hähnchenmast zur Verfügung steht. Im Filter befindet sich eine biologische Holzschicht aus gehäckselten Weichhölzern. Nach Angaben der Hersteller bauen diese die schädlichen Giftgase mithilfe von Mikroorganismen ab und reinigen so die Luft. Darüber hinaus werde mithilfe einer automatischen Beregnungsanlage die Staubbelästigung verringert.
Mit Blick auf das jüngste Vorgehen des Landkreises Emsland in der Frage der Genehmigung weiterer Hähnchenmastbetriebe erklärte Umweltminister Sander, die Verschärfung der Auflagen für Maststallbetreiber sei nachvollziehbar, denn die Akzeptanz solcher Anlagen sei offensichtlich geschwunden. „Die Landwirtschaft muss ein Interesse daran haben, die Haltung der Bevölkerung zu berücksichtigen“, sagte Sander.
Juristisch sei die Position des Landkreises jedoch noch nicht abgesichert. So wäre unter anderem auch eine Änderung des Bundesimmissionsschutzgesetzes notwendig, um den Landwirten den Einbau von Filtersystemen rechtsverbindlich aufzuerlegen. Ratsamer sei es, so der Minister, wenn die Beteiligten über Gespräche zu einem Konsens kämen und sich eine Gesetzesänderung erübrige: „Wenn es alle von sich aus machen, ist es relativ schnell umzusetzen.“
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Ausserdem sind schon jetzt mehr kranke Menschen zu vermuten als bekannt ist, denn wenn bestimmte Symptomatiken nicht eingeordent werden können, verfährt der Mediziner so, dass er die Erkrankung nach dem ICD10 irgendwo einordnet. Selbst wenn man als Patient die Vermutung äussert, dass man evtl.MRSA hat, wird aus Kostengründen und NICHT wissen nicht auf MRSA untersucht.