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Es duftet nach Apfelkuchen
maka Melle. Mit Elan waren die acht Landfrauen in der Küche der Lindenschule in Buer am Werk: 325 Äpfel schälen, 350 Eier aufschlagen, Teig rühren und auf das Backblech streichen. Jeder Handgriff saß perfekt bei den routinierten Hausfrauen. Nach 30 Minuten klingelte es an den drei Öfen, und der goldgelbe Kuchen, dick belegt mit Apfelstücken, war fertig. Ein himmlischer Anblick!
18 einheitliche Kuchenbleche schafften sie in zwei Stunden. Keiner brannte an, alle sahen aus wie aus dem Bilderbuch. Hand in Hand arbeiteten die Frauen, und die Schulküche blieb sauber und aufgeräumt. An der Aktion „Längster Apfelkuchen Niedersachsens“ beteiligten sich alle 27 Landfrauenvereine in der Region Osnabrück. Aus Melle waren die fünf Ortsvereine dabei. Nach dem Rezept „Großmutters Apfelkuchen“ mit 17,5 kg Butter, 14 kg Zucker und 21 kg Mehl entstand die locker-fruchtig schmeckende klassische Variante.
Die Idee zum Projekt hatte Gerda Stolle, Kreisvorsitzende der Landfrauen Melle, bereits Anfang des Jahres. Ein Bäcker aus dem Harz backte den Kuchen mit einer Länge von 101,80 m. Diesen Maßstab wollten die Frauen brechen. Die logistische Herausforderung kommt heute: Alle 70 Kuchen werden auf Holzbrettern in Kisten nach Bad Essen zur Landesgartenschau transportiert. Dort werden sie bündig aneinandergelegt und auf den Tischen im Dominosystem aufgebaut. Auf dem Gelände der Ippenburg wird die Kuchenschlange von Ministerpräsident David MacAllister vermessen und angeschnitten. Der Erlös aus dem anschließenden Verkauf geht an die Tafeln im Osnabrücker Land.
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